Gebührenpflichtige Kurse an der Uni sind gleichzeitig hilfreich und Marketing. Ja, sie helfen dir, dich an den Unterrichtsstil genau dieser Hochschule anzupassen und die Anforderungen bestimmter Dozenten zu verstehen. Aber ehrlich gesagt sind 40.000 ziemlich teuer für das, was in Wirklichkeit oft nur das Schulprogramm oder Materialien wiederholt, die du kostenlos im Internet findest.
Denk mal so: Wenn du in der Schule gut gelernt hast und die Aufnahmeprüfungen ordentlich bestanden hast, schaffst du das erste Semester auch ohne diese Kurse. Und wenn es Wissenslücken gibt, macht es mehr Sinn, mit einem Nachhilfelehrer für konkrete Fächer zu arbeiten oder kostenlose Ressourcen und Video-Vorlesungen im Internet zu suchen - das ist billiger und flexibler. Viele Unis bieten ohnehin kostenlose Einführungsseminare für Erstsemester an.
Der einzige echte Vorteil dieser Uni-Kurse ist, dass du sofort die Leute kennenlernst, mit denen du später studieren wirst, und dich vor Ort orientieren kannst. Aber das ist eher ein Bonus als der Hauptgrund zu zahlen. Wenn die finanzielle Situation nicht angespannt ist, kann es sein, aber ich würde dir raten, es ohne sie zu versuchen 😊