Jo, ich check dich. Ich bin selbst Video-Editor und hab mit Häusern nicht wirklich was am Hut, aber meine Freundin hat genau das Problem gehabt - Gründerzeitbau von 1903 oder so, dicke Ziegelwände, alte Ölheizung. Das Ding ist: die Handwerker haben da nicht ganz Unrecht, aber es ist auch nicht so schwarz-weiß wie sie es darstellen.
Das Problem ist wirklich, dass ne Wärmepumpe bei nem schlecht isolierten Haus ineffizient wird und du dann extrem hohe Stromkosten kriegst. Bei ihrer Bude hat sich am Ende eine Luft-Wärmepumpe mit gezielter Dämmung an den kritischsten Stellen bewährt - also nicht das ganze Haus auf einmal, sondern erst die Außenwände, dann Dach. Das war günstiger als ne komplette Außendämmung und die Wärmepumpe läuft jetzt nicht ständig auf Vollgas. Sie zahlt deutlich weniger als vorher mit Öl, auch wenn's nicht perfekt ist. Ne reine Erdwärmepumpe hat bei denen keinen Sinn gemacht wegen der Bodenverhältnisse.
Mein Rat: lass dir von nem unabhängigen Energieberater ne Thermografie machen, bevor du irgendwas entscheidest. Dann siehst du wo das Haus wirklich Wärme verliert und kannst gezielt anpacken. Manchmal lohnt sich ne Hybrid-Lösung besser - also Wärmepumpe mit ner Gas-Backup, wenn's richtig kalt wird. Teuer wird's sowieso, aber dumm ausgeben is auch keine Lösung.