Wenn du dein Haar mehr als zweimal pro Woche wäschst, gerät die Kopfhaut in einen Zyklus, in dem sie mehr Talg produziert, um das auszugleichen. Es klingt paradox, aber diese „Shampoos für fettiges Haar", die du probiert hast, trocknen dir die Ansätze wahrscheinlich zu sehr aus, sodass dein Körper reagiert und noch mehr Fett produziert, um sich zu schützen. Das, was du im Spiegel siehst, ist dieser Rebound-Effekt.
Versuche, die Wäschen zu verteilen: Wasche dein Haar drei Tage lang alle drei Tage, auch wenn es anfangs furchtbar aussieht. Verwende ein mildes Shampoo, etwas Neutrales oder sogar eins für Babys, wenn du etwas ganz Einfaches möchtest. An den Zwischentagen hilft ein bisschen Trockenshampoo oder absorbendes Pulver, ohne die Kopfhaut zu reizen. Schau auch mal, ob du die Ansätze zu viel nass machst oder mit den Nägeln zu viel rubbst; manchmal reizt das und führt zu mehr Fettproduktion.
Wenn du nach einem Monat so immer noch gleich aussieht, dann könnte es sein, dass deine Kopfhaut einfach von Natur aus fettiger ist. Es gibt Menschen, bei denen ist das so. In dem Fall ist das Ziel nicht, dass es nie fettig ist, sondern es auf einem Punkt zu halten, wo es möglichst lange anständig aussieht, ohne dich verrückt zu machen mit ständigem Waschen.