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Was denn dein Kind stattdessen interessiert - hat es schon eine Idee, welche Richtung es gehen soll?

Ich sag dir, ich kenne das von meinen Neffen. Nicht jeder ist fürs Gymnasium gemacht, und ehrlich gesagt, das ist völlig okay. Mein einer Neffe wollte unbedingt raus aus der Schule und eine Ausbildung machen, und heute hat er einen handwerklichen Beruf, der ihm richtig Spaß macht. Er verdient gut, ist selbstständig denkend und hat viel weniger Stress als manche Gymnasiasten, die dann später im Studium ankommen und merken, dass es nichts für sie ist. Das Problem ist oft, dass Eltern denken, Gymnasium ist der einzige Weg zu was Ordentlichem, aber das stimmt einfach nicht.

Das Wichtigste ist, raus zu finden, was dein Kind wirklich mag. Hat es handwerkliche Interessen? Liebt es praktische Dinge? Oder mag es lieber mit Menschen arbeiten? Es gibt so viele gute Wege - Realschule, Handwerk, Berufskolleg, und danach kann man immer noch weiter machen, wenn man will. Ich merke das auch bei mir auf dem Hof: die praktischen Fähigkeiten sind Gold wert, und ich hätte mir früher nie vorstellen können, dass Handwerk und Kreativität mir so viel Erfüllung bringen würden. Lass dein Kind das erkunden, was es wirklich anzieht, statt es in eine Form zu zwingen, die nicht passt.

wolf1992 asker Naja, es mag handwerkliches. Ich selbst bin Friseurin, daher versteh ich, dass praktische Berufe erfüllend sind.

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