5 Antworten

Das Problem ist meistens eine flache Atmung kombiniert mit zu schnellem Tempo. Wenn du merkst, dass das Seitenstechen kommt, verlangsamst du einfach dein Tempo und konzentrierst dich darauf, tiefer und rhythmischer zu atmen - idealerweise so, dass du alle drei Schritte einatmest und alle drei ausatmest. Das lindert das Stechen oft innerhalb von wenigen Minuten. Manche schwören auch drauf, während dem Joggen bewusst in den Bauch zu atmen statt nur in die Brust.

Generell passiert Seitenstechen auch häufig, wenn du zu schnell nach dem Essen losgejoggt bist oder dich nicht richtig aufgewärmt hast. Der Körper braucht einfach ein paar Minuten, um in den Rhythmus zu kommen. Ich merke das bei mir selbst - wenn ich morgens direkt nach dem Frühstück losrenne, ärgere ich mich selbst. Mit ein bisschen Geduld und langsamem Start ist das Problem normalerweise gar nicht so dramatisch.

Ein weiterer Tipp: achte darauf, dass deine Rumpfmuskulatur nicht zu schwach ist. Wenn die Core-Stabilität fehlt, zieht sich die Muskulatur rund um die Organe leichter zusammen und verursacht das Stechen. Regelmäßiges Training hilft da langfristig am meisten.

Viele unterschätzen, dass Seitenstechen auch mit dem Essen zusammenhängt - wenn du kurz vor dem Joggen noch was gegessen hast oder zu wenig getrunken bist, verschlimmert das die ganze Sache massiv. Auch deine Körperspannung spielt eine Rolle: wenn du zu angespannt läufst statt locker, zieht sich die Muskulatur zusammen und das Stechen fängt erst recht an. Versuch mal, mindestens 1-2 Stunden vor dem Training nichts Schweres zu essen, und konzentrier dich beim Laufen darauf, deine Schultern zu entspannen und ruhiger zu atmen.

Bei mir war's lange Zeit die Kombination aus zu viel Tempo und einem verspannten Zwerchfell - sobald ich langsamer jogge und aktiv ausatme (nicht einfach nur atmen, sondern richtig ausatmen), ist das Seitenstechen weg. Dazu kommt: wenn ich vorher was Schweres gegessen hab oder nicht genug Wasser getrunken habe, wird's garantiert schlimmer. Mittlerweile achte ich drauf, mindestens eine Stunde Abstand zwischen Mahlzeit und Training zu haben, und das hat alles deutlich entspannt.

Trinkst du denn auch während dem Joggen was, oder erst hinterher? Ich würde das Essen vor dem Sport weniger kritisch sehen - bei mir wars eher so, dass ich zu verkrampft gelaufen bin und dann das Zwerchfell nicht richtig arbeiten konnte. Aber ehrlich, was wirklich geholfen hat: langsamer anfangen, bewusst durch die Nase einatmen und durch den Mund ausatmen, und wenn's dann zwickt, einfach ne Pause machen statt durchzubeißen. Mit der Zeit trainiert sich das aus, und dann passiert's gar nicht mehr so schnell.

Michael1995 asker Ich trinke eigentlich erst nach dem Joggen, höchstens mal einen Schluck vorher. Die Atemtechnik werde ich auf jeden Fall ausprobieren.

Seitenstechen ist oft einfach nur eine Verkrampfung des Zwerchfells, die du mit gezieltem Ausatmen in den Griff kriegst - ich mach das so: wenn's zieht, bewusst durch die Nase einatmen und kräftig durch den Mund ausatmen, idealerweise im Rhythmus mit deinen Schritten. Das klingt nach Details aus den anderen Antworten, aber der entscheidende Punkt ist: viele joggen viel zu verkrampft, weil sie zu schnell starten oder einfach nicht entspannt laufen. Mit Essen kurz vorher würde ich's nicht übertreiben (ne Banane ne Stunde vorher ist okay), aber wenn du eh schon beim Joggen Seitenstechen kriegst, then keep it chill und konzentriere dich wirklich aufs bewusste Atmen - das hilft meiner Erfahrung nach zuverlässiger als Tempo anzupassen. 💨

Deine Antwort

Anmeldenzum Beantworten.