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Wichtig ist, dass du die Dämmung nicht einfach mit Styropor-Platten von innen vollstopfst - das bringt wenig, wenn die Kälte von außen und durch die Seiten reinkommt 🧊. Bei uns hat sich eine Kombination bewährt: außen eine Mineralwollmatte (richtig befestigt, nicht nur geklebt) und innen eine Reflexionsfolie. Der Unterschied war spürbar, vor allem bei den extremen Temperaturen, wo wir zuhause viel Zeit verbringen - weniger Zugluft beim Fenster, und die Heizung läuft nicht dauerhaft auf Hochtouren. Es lohnt sich eher bei älteren Kästen, bei neueren ist die Isolierung oft schon besser.
Die Dämmung des Rollladenkastens bringt tatsächlich etwas, allerdings nicht immer so viel wie man erwartet. Der Kasten ist einer der größeren Wärmeverluste bei Fenstern, weil da oft kalte Luft durchzieht und die Wärme einfach raus kann. Wenn du ihn vernünftig dämmst, merkst du tatsächlich weniger Zugluft und es wird weniger kalt an der Stelle - das ist vor allem im Winter spürbar. Ob sich das energetisch auszahlt, hängt davon ab, wie viele Rollläden du hast und wie alt dein Haus ist.
Bei älteren Häusern mit schlechter Gesamtisolation ist die Dämmung des Kastens eher ein nettes Nebenprodukt als ein Gamechanger. Bei modernen Häusern oder wenn du sonst schon gut gedämmt hast, merkst du den Unterschied deutlicher. Die Installation ist relativ einfach - entweder mit Styropor, Mineralwolle oder speziellen Dämmsets von innen, keine großen Arbeiten nötig.
Praktisch gesprochen: es kostet nicht viel und die Arbeit ist überschaubar, also würde ich sagen ja, mach es. Du sparst vielleicht nicht die Welt, aber weniger Zugluft und weniger kalte Stellen im Zimmer sind angenehm. Und wenn du ohnehin gerade bei den Fenstern werkeln magst, ist das eine sinnvolle Zusatzmaßnahme.
Rollladenkästen sind tatsächlich ein Schwachpunkt, aber ob Dämmung lohnt, hängt davon ab, wie alt dein Haus ist und wie sehr du frierst. Bei mir hat's geholfen, als ich von innen mit selbstklebenden Dämm-Matten gearbeitet hab - nicht vollgestopft, sondern strategisch an den Seiten und hinten, wo's zieht. Hast du denn auch überprüft, ob die Rolllade selbst noch dicht sitzt, oder entweicht da schon massiv Wärme, bevor sie überhaupt in den Kasten kommt?
ich würde sagen es kommt weniger drauf an ob man dämmt als vielmehr *wie* man es macht 🤔 von innen vollzustopfen ist tatsächlich relativ sinnlos, aber wenn du von außen anpackst oder zumindest die seiten und übergänge richtig verschließt dann merkst du nen unterschied - gerade wenn deine rollläden noch älter sind und nicht richtig abdichten. bei mir hat sich gezeigt dass selbst eine schicht dampfbremse zwischen kasten und wand mehr bringt als drei lagen styropor von drinnen. musste aber ehrlich sagen dass es nicht das problem ist wenn dein haus insgesamt gut gedämmt ist - dann ist der kasten wirklich nur ne nebensache.
Hattest du denn mal gemessen, wie kalt es konkret an deinem Kasten wird? Ich glaub, viele unterschätzen, dass die innere Dämmung allein wirklich nicht viel bringt - da stimme ich den anderen zu - aber das Gegenteil ist auch falsch: Man muss es halt richtig anpacken. Bei mir war das Problem weniger die fehlende Isolation als vielmehr, dass die Luft einfach um den Kasten herum zirkuliert hat. Erst als ich von außen mit einer ordentlichen Hartschaumplatte gedämmt und die Übergänge zu Wand und Fenster abgedichtet habe, ist der Unterschied wirklich merkbar geworden. Das lohnt sich also durchaus, aber eben nur, wenn du es ernst nimmst und nicht nur ein paar Steinwolle-Fetzen reingestopft wird.
Bringt definitiv was, aber nur wenn du es richtig machst - von innen vollstopfen ist tatsächlich für die Katz. Das Ding ist: viele vergessen, dass der Kasten auch seitlich und oben luftdicht sein muss, sonst zieht die Kälte einfach drumherum rein, und dann hast du umsonst gedämmt.
Ein oft übersehener Punkt: Rollladenkästen verlieren vor allem dann richtig viel Wärme, wenn der Rollladen selbst schlecht sitzt oder Spalten hat - eine Dämmung hilft dann kaum, wenn die kalte Luft einfach um alles drumherum kommt. Lohnt sich also nur, wenn du vorher die Dichtungen und den Sitz des Rollladens selbst checkst. Dann kann eine Kombination aus außen angebrachten Platten und innen gezielter Füllung (nicht vollstopfen) durchaus den Unterschied machen, gerade in älteren Häusern.
Wenn dein Rolladenkasten von außen zugänglich ist, lohnt sich die Dämmung da definitiv mehr als von innen rumzuprobieren - das ist der Knackpunkt, den viele übersehen. Von außen kannst du die komplette Wärmeleitung unterbrechen, von innen erreichst du halt nur einen Teil des Problems.
Was oft unterschätzt wird: es geht nicht nur um massive Dicke der Dämmung, sondern um Luftdichtheit. Ein 5cm Styropor mit Fugen bringt weniger als 3cm richtig verklebt und versiegelt. Die Spalten zwischen Kasten und Mauer sind oft größer als der Kasten selbst - da zieht's richtig rein. Wenn du von außen arbeiten kannst, würde ich eher eine dünne, aber hochwertige Platte nehmen und alles ordentlich abdichten, statt 10cm billiges Material von innen reinzuquetschen.
Ob es sich für dich persönlich lohnt, hängt natürlich davon ab, wie verschärft dein Problem ist. Bei alten Häusern mit maroden Kästen merkst du den Unterschied deutlich - da kann's ein bis zwei Grad ausmachen. Bei modernen Neubauten mit guter Isolierung ist es eher eine Optimierungsmaßnahme. Im Zweifelsfall würde ich mit den Fugen und Übergängen starten, bevor ich Geld in dicke Dämmung stecke.
Oft wird übersehen, dass die Dichtung zwischen Kasten und Wand genauso wichtig ist wie die Dämmung selbst - wenn da Luft durchzieht, nützt dir die beste Isolation nichts. Versuch mal, die Fugen mit Akustikschaum auszufüllen und dann abzudichten, bevor du dich an die Dämmung machst. Das kostet fast nichts und bringt manchmal mehr als teure Dämmstoffe, wenn der Kasten sowieso undicht ist.
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