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Bei Neubauten ist das Wichtigste, den Bauträger zu überprüfen, denn die Fristen verschieben sich oft, und in einem halbfeuchten Haus mit Mängeln will keiner leben. Gebrauchte Wohnungen scheinen teurer zu sein, aber da lauern versteckte Probleme: die Leitungen können am Rande ihrer Kapazität sein, die Elektrik ist oft nicht für moderne Lasten ausgelegt, und das Fundament kann allmählich absacken. Ich würde schauen, ob der Bauträger gute Bewertungen für fertiggestellte Häuser hat, und bei Gebrauchtem würde ich auf jeden Fall jemanden hinzuziehen, der sieht, was sich hinter der Ausstattung verbirgt. Und bedenk: Bei einem Neubau ist die Renovierung in zwei Jahren noch frisch, bei einer Gebrauchten musst du sie mindestens teilweise umgestalten.

Bei Altbauten treten oft weniger Probleme mit Rohren und Stromleitungen auf als vielmehr mit Nachbarn und Schallisolation - das sieht man bei einer Besichtigung nicht immer, und eine Sanierung wird später teuer und kompliziert. Bei Neubau kann es neben Verzögerungen bei der Übergabe auch passieren, dass das Haus fertig ist, die Infrastruktur rundherum aber nicht - es gibt keine Läden, ordentliche Straßen, Kleinbusse, und die Nachbarn beschweren sich dann jahrelang und fordern vom Bauträger Schadensersatz. Wenn die Altbauwohnung in gutem Zustand ist und die Gegend gut, kann der Preisunterschied durch die Möglichkeit gerechtfertigt sein, sofort einziehen zu können, statt auf den Bau zu warten.

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