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Ich würde hier wirklich vorsichtig sein, denn wenn es schiefgeht, landest du in einer noch unübersichtlicheren Situation als bei einer Ehe - in den meisten Ländern gibt es keinen einheitlichen rechtlichen Rahmen für die Aufteilung von Vermögen.

Bevor du irgendetwas unterschreibst, lass dir von einem Anwalt eine Lebenspartnerschaftsvereinbarung aufsetzen, die genau festlegt, wer welchen Anteil besitzt, was passiert, wenn einer aussteigen will, und wie ihr einen Trennungsfall handhaben würdet.

Es ist nicht romantisch, darüber nachzudenken, aber das schützt euch beide viel besser, als einfach darauf zu hoffen, dass ihr das später irgendwie klärt. Viele Leute machen das erfolgreich, aber nur wenn sie die Details vorher wirklich schriftlich festgehalten haben.

Ein Cohabitation Agreement vor dem Kauf aufsetzen zu lassen ist der Schritt, der euch wirklich beide schützt - darin wird festgehalten, wer welchen Prozentsatz besitzt, was passiert, wenn einer aussteigen will, wie die Verkaufserlöse aufgeteilt werden, all solche Dinge. Die rechtliche Unordnung, um die sich die Leute normalerweise sorgen, verschwindet größtenteils, sobald ihr diese Unterlagen habt. Ansonsten funktioniert gemeinsames Eigentum völlig problemlos; es geht nur um die Ausstiegsstrategie, wenn ihr nicht verheiratet seid.

Die Route über einen Cohabitation Agreement funktioniert, aber du musst auch festnageln, *wie* ihr das Eigentum haltet - als joint tenants, tenants in common oder was deine Rechtsordnung sonst noch zulässt - weil das rechtlich bestimmt, was mit deinem Anteil passiert, wenn einer von euch stirbt oder aussteigt. Leute überspringen dieses Detail und landen dann in Erbschaftsalbträumen oder erzwungenen Verkäufen.

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