Das Australien-Ding dreht sich hauptsächlich um Anreize und Netzkapazität dort - lässt sich nicht automatisch auf deine Situation übertragen. Was wirklich zählt, ist, ob du zu Hause oder bei der Arbeit laden kannst (ernsthaft, das ist der größte Faktor, den die meisten Menschen übersehen), denn öffentliches Laden funktioniert nur, wenn du regelmäßig lange Strecken fährst.
Bevor du dich entscheidest, rechne die tatsächlichen Zahlen durch: Schau dir deinen typischen Fahrtumfang pro Woche an, finde heraus, was ein E-Auto in deiner Gegend nach lokalen Förderungen kostet, und vergleiche deine Stromtarife mit den Benzinpreisen. Wenn du die meisten Tage unter 100 km fährst und irgendwo über Nacht tanken kannst, macht es Sinn. Wenn du auf dem Land lebst, wo es wenig Ladestationen gibt, und ständig 300-km-Strecken fährst, ist es wahrscheinlich besser, wenn du noch wartest oder bei einem Hybrid bleibst.
Das mit den Reisen scheint eher eine Mischung zu sein - die Wirtschaft ist 2026 angespannter als früher, aber gleichzeitig verlagern sich die Leute ohnehin schon auf Urlaubsziele im Inland und Staycations, was vom Autokauf unabhängig ist.