Das ist wirklich in den meisten Fällen kein Problem mit den Fenstern selbst, sondern mit der Luftfeuchtigkeit in der Wohnung. Neue Kunststofffenster sind sehr dicht, und wenn du vorher alte Holzfenster hattest, dann ließen die überall Luft durch - und die Feuchtigkeit konnte einfach nach draußen entweichen. Jetzt hat die Feuchtigkeit aber keinen Weg mehr, sie kondensiert auf der kältesten Oberfläche, also auf den Fenstern. Besonders nachts fällt das auf, wenn die Temperatur auf dem Glas unter den Taupunkt fällt.
Um das zu beheben, musst du einfach die Luftzirkulation in der Wohnung verbessern. Überprüf, ob die Lüftung nicht verstopft ist - nimm das Gitter ab und schau, ob sich dort Staub und Schmutz angesammelt haben. Lüfte die Fenster durch, auch wenn es draußen kalt ist, 15-20 Minuten mehrmals am Tag. Und ganz wichtig - stell sicher, dass die Heizungsradiatoren normal funktionieren, denn die Fenster schwitzen stärker, wenn es in der Wohnung gleichzeitig kalt und feucht ist.
Was die Installation der Fenster angeht - wenn sie richtig eingebaut sind, dann sollte das nicht die Ursache für Kondenswasser sein, im Gegenteil. Kondenswasser entsteht gerade deshalb, weil die Fenster gut abdichten, die Luft in der Wohnung aber feucht ist. Wenn du trotzdem noch Zweifel hast, ruf einen Fachmann zur Überprüfung, aber in 99% der Fälle reicht es einfach aus, den Raum öfter zu lüften.