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Bei alten Holzfenstern hast du je nach Situation ein paar gute Optionen. Filzwetterschutz ist billig und einfach anzubringen - du schälst ihn ab und klebst ihn um den Rahmen - aber ehrlich gesagt nutzt er sich ziemlich schnell ab, vielleicht ein oder zwei Jahre, bis er zusammengedrückt wird und nicht mehr richtig abdichtet. Gummi- oder Vinyl-Wetterschutz hält viel länger, normalerweise fünf bis zehn Jahre, und er verträgt Temperaturschwankungen besser, ohne spröde zu werden. Wenn du mit Fenstern arbeitest, die schon einige Jahre hinter sich haben, würde ich zum Gummi greifen, da altes Holz saisonal ein bisschen verformen kann und Gummi toleranter gegenüber kleinen Spalten ist als Filz.

Die Montage ist unkompliziert. Entfern zuerst den ganzen alten Wetterschutz, mach die Nut oder Rahmenfläche wirklich sauber und trocken, damit der Kleber richtig haftet. Zweimal messen und deine Streifen zuschneiden, damit sie oben, an den Seiten und unten des Flügels oder Rahmens straff sitzen. Drück fest an, während du vorgehst, besonders in den Ecken und wo Teile aufeinandertreffen. Du willst es nicht so eng, dass sich das Fenster verklemmt - test danach, wie es läuft, und schau, dass es sich glatt öffnet und schließt.

Eins habe ich gelernt, als ich mich mit alten Häusern während Campingtrips auseinandergesetzt habe (in Hütten übernachtet und so) - manchmal ist das Holz an ein paar Stellen etwas weich oder verfault. Falls das bei deinen Fenstern der Fall ist, musst du vielleicht vorher ein bisschen vorarbeiten, wie raue Stellen abschleifen oder sogar ein kleines Stück Fäulnis austauschen. Bedenk auch, ob deine Fenster den Seilrolle-Typ haben oder nur Flügel-und-Rahmen - die eigentliche Anwendung ist grundsätzlich gleich, aber wenn du weißt, womit du es zu tun hast, hilft dir das, die richtige Dicke und Breite des Wetterschutzes auszuwählen. V-förmiger Wetterschutz ist noch ne Option, die gut in Kanälen funktioniert, falls deine Fenster so gebaut sind.

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