Mir ist vor einer Weile etwas Ähnliches passiert, und es stellte sich heraus, dass ein Hintergrundprozess CPU-Ressourcen aufzehrte, überhaupt nicht die GPU. Der Task-Manager kann GPU-Auslastung als „ok" anzeigen, während etwas anderes deine Frame-Lieferung bremst. Windows Update aktiviert manchmal Services, die du nicht brauchst - Windows Search-Indizierung, Telemetrie, Hintergrund-App-Aktualisierung und so weiter. Öffne den Task-Manager, sortiere nach CPU-Auslastung und schau, was während des Spiels im Hintergrund läuft. Achte besonders auf Dinge wie Windows Update selbst, das noch läuft, Antivirus-Scans oder Cloud-Sync-Dienste. Auch wenn sie einzeln niedrige Prozentwerte zeigen, können sie Mikroruckler verursachen, wenn sie zur falschen Zeit anspringen.
Neben Prozessen gibt es noch einen anderen Ansatz: Energieeinstellungen. Windows-Updates setzen manchmal deinen Energiesparplan zurück oder aktivieren Features wie Game Mode anders als zuvor. Klingt kontraintuitiv, aber ich habe schon gesehen, dass Game Mode auf manchen Systemen die Performance verschlechtert hat, wenn es mit anderen Einstellungen kollidiert. Geh zu Einstellungen > System > Gaming und schau, ob Game Mode an oder aus ist, probier dann das Gegenteil und spiel zehn Minuten lang. Stell auch sicher, dass dein Energiesparplan nicht auf „Ausbalanciert" eingestellt ist - wechsel ihn zu „Maximale Leistung" in der Systemsteuerung unter Energieoptionen, wenn du am Desktop bist. Laptop-Nutzer sollten „Ausbalanciert" behalten, aber alle „Prozessorgeschwindigkeit reduzieren"-Einstellungen deaktivieren.
Wenn das nicht hilft, noch eine Sache, die es vor Treiber-Neuinstallationen wert ist: Nutze die Windows-Einstellungen, um das letzte Update tatsächlich zu deinstallieren und schau, ob das Ruckeln verschwindet. Das bestätigt dir, ob es das Update ist oder etwas, das zufällig zur gleichen Zeit kaputtging. Wenn das Ruckeln aufhört, hast du deinen Schuldigen gefunden und kannst entweder bei der älteren Version bleiben oder auf einen Fix von Microsoft warten.