Es gibt da definitiv etwas an diesem Sammelaspekt, das anders wirkt - es gibt sie in tonnenweise Farben, Größen und limitierten Auflagen, also gibt es immer eine weitere zu jagen.
Das kratzt an demselben Juckreiz wie das Sammeln von sonst etwas, egal ob Sammelkarten oder Aquarienpflanzen (ich verstehe das, ich habe viel zu viel Zeit damit verbracht, seltene Stängelsorten aufzutreiben).
Der Folkloreteil kommt daher, wie es sich durch soziale Gruppen verbreitet hat, besonders Kinder, die sie in der Schule tauschen und online darüber posten. Sobald etwas so identitätsgeprägt wird, spielt es eigentlich keine Rolle, dass Stanley schon ewig als Werkstattmarke existiert - es ist zu dieser ganzen sozialen Währungssache geworden, die wahrscheinlich noch eine Weile bleiben wird, oder zumindest bis zum nächsten Sammeltrend.