Die größte praktische Änderung hier ist, dass Menschen mit Behinderungen mit Busfahrscheinen in London jetzt während der Stoßzeiten fahren können, ohne abgewiesen zu werden oder zahlen zu müssen, während sie vorher von Morgen- und Feierabendverkehr ausgeschlossen waren. Das klingt nach einer kleinen administrativen Sache, verändert aber massiv, was Menschen tatsächlich tun können - man konnte nicht zur Arbeit oder zu Arzterminen kommen, wenn diese in die Stoßzeit fielen, was irgendwie das Gegenteil von hilfreich ist.
Vorher bedeutete die Nebenverkehrs-Beschränkung, dass behinderte Fahrgäste theoretisch kostenlos fahren konnten, aber nur zwischen ungefähr 9:30 Uhr morgens und 15:30 Uhr nachmittags an Wochentagen, plus abends und am Wochenende. Das ist in Ordnung, wenn dein Leben ordentlich in diese Zeitfenster passt, aber die meisten Jobs, Arzttermine und reale Planung funktionieren nicht so. Also ja, technisch kostenlos, aber praktisch nutzlos für jeden mit einem normalen Alltag. Die Abschaffung dieser Beschränkung bedeutet, dass der Fahrtschein jetzt so funktioniert, wie er sollte - tatsächlich kostenlose Fahrten, wann immer man sie braucht.
Eine Sache, die es sich lohnt zu überprüfen, wenn du jemandem hierbei hilfst: Der Fahrtschein selbst ändert sich nicht, und es gibt keinen Grund, ihn umzutauschen. Wenn jemand einen älteren Behindertenfahrtschein hat, der vor der Regeländerung ausgestellt wurde, wird er ab sofort mit den aktualisierten Regeln genauso funktionieren - kein neuer Antrag nötig. Es lohnt sich zu wissen, damit die Leute nicht herumsitzen und auf eine neue Karte warten, die nie ankommen wird.