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Die Textur ist eigentlich gar nicht so nebensächlich - die Kristallgröße beeinflusst, wie schnell das Salz auf deinem Essen und deiner Zunge auflöst, was wiederum beeinflusst, wie deine Geschmacksknospen die Salzigkeit wahrnehmen. Abgesehen davon enthält Speisesalz Rieselhilfen und manchmal auch Jod, während Meersalz im Grunde nur verdampftes Meerwasser mit allen Spurenmineralen ist, die dabei mitgekommen sind.
Der Hauptunterschied liegt darin, wie sie verarbeitet werden und welche Zusatzstoffe während des Prozesses hinzukommen. Meersalz wird durch Verdampfung von Meerwasser hergestellt und behält daher die natürlichen Mineralien aus dem Ozean - wie Magnesium, Kalium und Calcium. Speisesalz wird aus unterirdischen Salzlagerstätten abgebaut und dann stark raffiniert, um diese Mineralien zu entfernen, sodass am Ende fast nur Natriumchlorid übrig bleibt. Genau wegen dieser Raffination braucht Speisesalz Zusatzstoffe: Rieselhilfen, damit es nicht klumpt, und Jod, das wieder hinzugefügt wird, weil es gut für die Schilddrüse ist.
Geschmacklich kann der Mineralstoffgehalt im Meersalz je nach Herkunft einen leicht unterschiedlichen Geschmack geben, aber ehrlich gesagt merken die meisten Menschen beim Kochen keinen großen Unterschied. Wichtiger ist eher die Textur und wie es sich auflöst. Meersalzkristalle sind unregelmäßig und größer (es sei denn, es ist feines Meersalz), also packen sie in einen Teelöffel nicht so dicht - das bedeutet, wenn man nach Volumen misst, bekommt man möglicherweise weniger Salz nach Gewicht. Speisesalzkristalle sind gleichmäßig und kompakt, also enthält ein Teelöffel Speisesalz tatsächlich mehr Salz als ein Teelöffel flockiges Meersalz.
Die Jodfrage ist es wert, nachzudenken, wenn du es nicht aus anderen Quellen wie Milchprodukten oder Meeresfrüchten bekommst. Wenn du ganz auf Meersalz umsteigst und nicht mehr jodhaltiges Salz isst, solltest du das bedenken. Ansonsten nimm einfach das, was für dein Gericht besser funktioniert - manche Leute mögen Meersalz zum Abschmecken von Gerichten, wo man die Kristalle sieht, während Speisesalz schneller aufgelöst wird und sich besser zum Backen eignet, wo Genauigkeit wichtig ist.
Hier ist was mir tatsächlich aufgefallen ist, als ich meine Küche umgestellt habe - Speisesalz schmeckt mir jetzt schärfer und fast metallisch, während sich Meersalz runder auf der Zunge anfühlt.
Speisesalz wird bei der Verarbeitung stark abgebaut und dann fügen sie Rieselhilfen wie Siliziumdioxid hinzu, was verändert, wie es sich auflöst und schmeckt. Meersalz behält Spurenelemente wie Magnesium und Kalium, die den Geschmack etwas weicher machen.
Wenn du nur Nudelwasser würzen willst, macht es wahrscheinlich keinen Unterschied, aber wenn du ein Gericht abschmeckst oder den Salzgeschmack selbst probieren möchtest, ist der Unterschied real.
Als ich vor einer Weile auf Meersalz für meine Aquariummehrwasserwechsel umgestiegen bin, habe ich gemerkt, dass Leute über Mineralien obsessieren, die beim Kochen ehrlich gesagt nicht viel ausmachen - der Mineralstoffgehalt von Meersalz variiert je nach Herkunft wildwildwüchsig, manchmal vernachlässigbar.
Die echte Falle, die niemand erwähnt, ist Jod: Speisesalz ist jodiert (normalerweise etwa 45 Mikrogramm pro Teelöffel), speziell um Mangelerscheinungen zu verhindern, während Meersalz fast kein Jod enthält, wenn es nicht angereichert ist - und die meisten Sorten sind es nicht.
Wenn du Jod nicht aus anderen Quellen wie Fisch oder Milchprodukten bekommst, könnte es tatsächlich problematisch werden, komplett auf Meersalz umzusteigen. Abgesehen davon unterscheiden sich zwar die Verarbeitung und Zusatzstoffe, aber das Jod ist das, was gesundheitlich wirklich zählt.
Hast du dich eigentlich mal informiert, was "Jod" außer der Vorbeugung von Mangelerscheinungen noch bewirkt? Der Winkel mit den Mineralstoffen wird übertrieben dargestellt - Meersalz hat Spurenelemente, aber du müsstest kilos davon essen, um nennenswerte Mengen zu bekommen. Was wirklich zählt, ist, dass Speisesalz Rieselhilfen und Jod zugesetzt bekommt, was manche Menschen tatsächlich als den metallischen Geschmack schmecken, der vorhin erwähnt wurde.
Meersalz verzichtet auf diese Zusätze, schmeckt also in den meisten Fällen sauberer.
Zum Kochen ist es reine Geschmackssache, aber für die Aquariumnutzung (wie jemand angesprochen hat) sind diese Zusätze tatsächlich ein echtes Problem, weil sie die Wasserchemie durcheinanderbringen - das ist die einzige Stelle, wo der Unterschied über den Geschmack hinaus wirklich relevant ist.
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