Mir ist schon lange aufgefallen, dass ich, wenn ich hauptsächlich zu Hause saß und monoton arbeitete, Informationen schnell vergaß und langsamer dachte. Aber als ich aktiver wurde - mehr zu Fuß ging, etwas Neues lernte - funktionierte das Gehirn besser. Der Punkt ist nicht eine Wunderpille, sondern dass das Gehirn Herausforderungen und Bewegung liebt.
Konkret gesagt: einfach spazieren gehen bringt nicht viel. Man muss mit einem Ziel spazieren gehen, zumindest den Weg merken, Details beachten. Oder lernen - Fahranfänger schärfen zum Beispiel ihre Aufmerksamkeit um das Doppelte. Plus guter Schlaf ist entscheidend, das ist keine Kleinigkeit. Wenn man zu wenig schläft, wird die Information einfach nicht gespeichert, egal welche Fähigkeiten man tagsüber entwickelt. Und Austausch - klingt banal, aber Gespräche mit verschiedenen Menschen, selbst nur eine Diskussion über etwas, halten das Gehirn besser in Form als innere Selbstgespräche.
Leute, das Wichtigste ist nicht ein Rat aus einer modischen Zeitschrift, sondern genau der Wechsel. Monotonie ist der Feind des Gehirns. Ein Tag das eine, der nächste Tag das andere, ständig etwas Neues, aber im vernünftigen Rahmen.