Vergiss die Wundermittel und Versprechungen einer hohen Rente ohne Anstrengung - es gibt sie einfach nicht. Eine hohe Rente fällt nicht vom Himmel, wenn du dein ganzes Leben zum Mindestlohn gearbeitet hast oder häufig Krankscheine genommen hast. Das ist keine Lotterie, bei der einer Glück hat, sondern eher eine Gesetzmäßigkeit: Die Rente wird auf der Grundlage deiner tatsächlichen Einkommen und deiner Berufsjahre berechnet.
Die Bedingungen, die die Höhe beeinflussen, sind ziemlich transparent. Du brauchst Berufsjahre (idealerweise einen lückenlosen Lebenslauf ohne große Ausfallzeiten), musst bei einem offiziellen Arbeitgeber arbeiten, damit dieser Rentenbeiträge abführt, und ein anständiges Gehalt bekommen - je höher das Einkommen, desto höher die Rente. Auch das Datum des Renteneintritts ist wichtig: Diejenigen, die in der Sowjetzeit gearbeitet haben, bekommen oft mehr dank Neubewertung. Das gilt für alle, aber ist realistisch in erster Linie für diejenigen, die sich eine vollständige Berufslaufbahn in stabiler Arbeit mit ordentlichem Gehalt leisten können.
Für einen normalen Menschen bedeutet das: Fang bei einem Unternehmen an, das ordnungsgemäß Steuern zahlt, springe nicht ohne Grund zwischen Jobs hin und her, versuche, keine längeren Urlaube ohne Erhalt deiner Berufsjahre zu nehmen, und wenn es möglich ist - bilde dich weiter, um ein besseres Gehalt zu bekommen. Nicht magisch, aber real und bewährt.