Ich habe viele Leute gesehen, die mit günstigen Gitarren anfangen, und der Unterschied zwischen einem ordentlichen Modell und einem furchtbaren ist riesig, besonders für die Finger am Anfang. Mit 300 Euro hast du bereits Optionen, die gut klingen, ohne Schrott zu sein. Das Wichtigste ist, dass die Saitenlage (also die Höhe der Saiten) gut eingestellt ist - eine schlechte Gitarre mit richtiger Saitenlage tut weniger weh als eine gute mit Saiten so hoch wie Zäune.
Schau dir Marken wie Yamaha und Fender im Entry-Level-Segment an, so wie die C40 von Yamaha oder die FA-100 von Fender. Beide liegen gemütlich unter 300 Euro und sind so gebaut, dass sie zeitlich gut halten. Wenn du etwas ältere Modelle davon findest, kosten sie oft noch weniger und funktionieren genauso. Vermeide Gitarren, die so 50 - 80 Euro kosten: Es stimmt, dass du sparst, aber normalerweise klingen sie so furchtbar, dass du nach der dritten Stunde hinschmeißt.
Wenn du sie ausprobierst, mach zwei Sachen: Höre, ob der Sound mindestens ordentlich ist (klar, nicht dumpf), und probiere, wie die Saiten stehen, wenn sie zum Gitarrenkörper hochgehen. Wenn sie dir nach ein paar Minuten in die Fingerkuppen schneiden, ist das nicht die richtige Wahl. Ein Geschäft, das sich auskennt, kann die Saitenlage vor dem Verkauf einstellen, also frag gerne.