Kauf nicht einfach das erste Modell, das dir in die Hände fällt, nur weil es billiger ist - elektronische Schlagzeuge unterscheiden sich sehr stark in der Qualität der Pads und ihrer Ansprechempfindlichkeit. Wenn die Pedale „hölzern" und unbequem sind, verlierst du schnell die Motivation zum Üben. Berücksichtige auch, dass selbst die leisesten elektronischen Sets mechanisches Geräusch von den Schlägen der Hämmerchen auf die Gummipads erzeugen - das ist nicht ganz lautlos, nur viel leiser als ein akustisches Schlagzeug.
Von den genannten Modellen funktionieren beide gut, aber es gibt einen Unterschied: Das Roland TD-1DMK ist wirklich kompakter, aber die Bassdrum dort ist völlig kindisch, beim Yamaha DTX432K hattest du da mehr Glück. Wenn du eine kleine Wohnung hast und nicht vorhast, ein riesiges Set aufzubauen, schau dir auch das Alesis Nitro an - dort stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis der Pads. Alle diese Modelle liegen in deinem Preisbereich und werden tatsächlich in Russland verkauft.
Bevor du dich endgültig entscheidest, versuche, wenn möglich, das Set im Musikgeschäft auszuprobieren. Spüre, wie der Stock von den Pads abprallt, ob sie für dich empfindlich genug sind. Und ja, kauf unbedingt eine Unterlage für das Set und schalldämpfende Pads - das reduziert das mechanische Geräusch erheblich und schützt deinen Boden.