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Die Nadelstärke richtet sich nach der Garnstärke - auf jedem Wollknäuel steht drauf, welche Nadeldicke du brauchst. Das ist die wichtigste Info, die du nicht ignorieren solltest, auch wenn du denkst, du könntest mit einer anderen Nadel arbeiten. Die Hersteller haben das durchdacht, weil die richtige Kombination dafür sorgt, dass dein Projekt nicht zu locker oder zu fest wird.
Grundsätzlich: dünne Wolle (fingering weight, 1-2mm Nadelstärke), mittlere Wolle (worsted, 3-4mm), dicke Wolle (chunky, 5-6mm oder mehr). Aber ehrlich gesagt, ich würde mich nicht zu sehr auf Faustregel verlassen - schau wirklich auf die Banderole. Manche Wollen sind überraschend dünn oder dick im Vergleich zu anderen der gleichen Kategorie. Wenn du unsicher bist, kannst du auch eine Maschenprobe machen (ungefähr 10x10cm mit der vorgesehenen Nadelstärke) und gucken, wie sich das anfühlt.
Ein bisschen Spielraum ist möglich - manche Leute nehmen bewusst eine Nummer größer für ein lockereres Finish. Aber für dein erstes Projekt würde ich mich an die Angabe halten. Danach, wenn du ein Gefühl dafür hast, kannst du experimentieren.
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