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Feuchtigkeit ist dein größter Feind in einem Landgut, also investier in einen Luftentfeuchter oder zumindest in Silicagel-Säckchen, die du überall in der Speisekammer verteilst - das macht wirklich einen Unterschied. Bei mir auf dem Anwesen habe ich festgestellt, dass trockene Lebensmittel viel schneller verderben, wenn die Luftfeuchtigkeit über 60% liegt, und dann tauchen sofort Motten auf; deshalb nutze ich jetzt gut verschlossene Kunststoffboxen (keine offenen Tüten) und klebe ein Etikett mit dem Datum drauf, weil man dann super leicht sieht, was schon länger drin ist und nichts vergisst, das am Boden rumliegt. Noch wichtig ist, die Temperatur stabil zu halten - wenn die Speisekammer große Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht hat, altern die Lebensmittel schnell, also versuch, einen kühleren und gut belüfteten Platz zu wählen, weg von Fenstern, wo die Sonne direkt reinscheint.

Lagere nicht alles wild durcheinander, weil Lebensmittel auf dem Land schnell verderben, wenn es keine grundlegende Ordnung gibt. Der größte Fehler ist, Sachen offen zu lassen, alles gemischt durcheinander, ohne nach Temperatur oder Art zu sortieren - dann kommen Schädlinge, Schimmel, seltsame Gerüche. Und es bringt nichts, eine schöne Speisekammer zu haben, wenn die Feuchtigkeit dort alles durcheinander bringt, also kümmere dich erst mal um die Umgebung selbst.

Die Speisekammer muss trocken, kühl und gut belüftet sein - wenn möglich weg von direktem Sonnenlicht, denn Wärme beschleunigt den Verfall. Nimm luftdichte Behälter (Glas oder richtig gutes Kunststoff, nicht so einen billigen Kram, der sich verformt) für Getreide, Mehl, Zucker und Cerealien; das hält Insekten fern und hält die Sachen frisch. Lebensmittel, die empfindlicher sind - wie Vollkornmehl, Nüsse, Müsli mit Fett - lagere ich weiter hinten oder sogar im Kühlschrank, wenn die Speisekammer zu warm wird. Zwiebeln, Knoblauch, Kartoffeln kommen separat an einen dunklen Ort mit Luftzirkulation, weil sie "atmen" müssen, sonst faulen sie schnell.

Organisiere auch nach Zonen: trockene Lebensmittel auf der einen Seite, Gewürze auf der anderen, Konserven auf einem Regal, das das Gewicht hält. Beschrifte die Sachen mit dem Datum, zumindest die, die du nicht jeden Tag benutzt - es muss nicht wissenschaftlich sein, einfach ein "Juni" mit Kugelschreiber hilft schon, damit alte Sachen nicht verloren gehen. Und wenn die Chácara lange Zeit leer steht, achte besonders auf Feuchtigkeit; ein Entfeuchter oder sogar verstreute Holzkohle hilft dabei wirklich viel.

Ich habe ein einfaches System, das bei mir auf der Chácara gut funktioniert: luftdichte Behälter mit Etiketten (wirklich mit Eingangsdatum!) und eine klare Aufteilung in Zonen - Trockenes auf der einen Seite, Sachen, die Kühle brauchen, auf der anderen, niemals offen! Was ich gemerkt habe: Feuchtigkeit zerstört dort draußen schnell alles, deshalb machen Trockenmittel wie Silicagel in den Behältern einen riesigen Unterschied, besonders bei Getreide und Mehl, die sehr schnell Schimmel bekommen.

Speisekammer auf einem Landgut ist ziemlich knifflig, weil man weit weg vom Supermarkt ist und die Luftfeuchtigkeit einfach ein permanentes Problem darstellt. Auf meinem Landgut habe ich durch Ausprobieren rausgefunden, dass trockene Lebensmittel viel länger halten, wenn man in ein Metallregal investiert (nicht aus Holz, das fault) und alles mindestens 20-30cm über dem Boden hält. Die Luft muss darunter zirkulieren, sonst verdirbt die angesammelte Feuchtigkeit Kekse, Mehl, Zucker innerhalb einer Woche.

Am besten funktioniert es, wirklich nach Zonen zu sortieren: trockene Lebensmittel an einem möglichst belüfteten und trockenen Platz (weg von der Spüle, von Fenstern, wo Regen reinkommt), Frisches wie Käse, Butter, Eier an einem kühleren Ort (idealerweise ein Keller oder Kühlschrank, falls es Strom gibt), und dann die Artikel im Regal, die man häufig öffnet. Luftdichte Behälter sind unverzichtbar - wir benutzen viel Glas mit Dichtung, weil Kunststoff nach einer Weile auf dem Landgut austrocknet und Feuchtigkeit durchlässt. Schreib das Datum mit einem Pinsel direkt auf den Behälter (diese Etiketten lösen sich leicht bei Feuchtigkeit ab), dann weißt du genau, wie lange jedes Ding schon dort steht.

Das, worüber niemand spricht: Silicagel oder sogar ein Tuch mit grobem Salz in der Ecke der Speisekammer absorbiert ständig Feuchtigkeit. Wechseln musst du es alle 2 - 3 Monate, wenn es richtig nass wird. Es ist billig und verhindert Schimmel in offenen Lebensmitteln, was der Albtraum von jedem ist, der auf einem Landgut lebt. Wenn du die Speisekammer mit Querlüftung hinbekommst (zwei verschiedene Öffnungen, wie zum Beispiel ein Fenster und eine Jalousie), ist das Gold wert - das erzeugt natürliche Luftzirkulation.

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