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Nimm einen elastischen Faden oder einen hochwertigen Synthetikfaden wie Gutermann oder Coats, das spart dir Zeit und deine Nähte reißen nicht, wenn du den Stoff dehnst. Normales Polyestergarn kann auch funktionieren, aber dann musst du unbedingt mit einer Stretch-Nadel arbeiten (so eine 75/11er oder 90/14er), sonst springen dir überall Stiche auf. Das Wichtigste ist, dass dein Faden die Bewegung des Stoffes mitmacht, ohne zu reißen, also lass die Finger von billigen Sachen weg, die zu steif sind.

Meide steife oder billige synthetische Garne, die reißen, wenn der Stoff sich dehnt. Du brauchst ein elastisches Spezialgarn für Stretch oder notfalls ein hochwertiges Polyestergarn mit etwas Flexibilität. Du kannst auch normales Garn mit einer Stretch-Nadel verwenden und die Spannung deiner Maschine anpassen, aber ehrlich gesagt ist elastisches Garn die zuverlässigste Lösung, wenn du regelmäßig Stretch nähst.

Die Jungs haben recht mit der Qualität, aber ein Ding, das man oft vergisst: Senk die Fadenspannung deiner Maschine 🧵 Bei Stretch-Stoffen, wenn du die normale Spannung behältst, reißt der Faden oder es entstehen komische Schlingen. Reduzier sie um ein oder zwei Stufen, test das an einem Reststück, und deine Nähte werden elastisch zusammen mit dem Stoff, anstatt zu reißen, sobald sich der Stoff bewegt.

Hochwertiges Polyestergarn ist tatsächlich die Basis, da hast du recht. Aber was keiner erwähnt hat: Versuch mal eine Stretchnadel (Größe 75/11 oder 90/14), das macht den riesigen Unterschied. Die Stretchnadel hat ein größeres Öhr und eine spezielle Rille, die das Garn schützt, also weniger Fadenbuch und Maschenausfälle. Kombinier das mit reduzierter Spannung und es sollte perfekt laufen.

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