Leute haben ja schon über künstliches Licht geredet, das ist wirklich die praktischste Lösung. Aber bevor du Geld für ein LED-Panel ausgibst, versuch mal was, das keiner erwähnt hat: gestaffeltes Pflanzen. Du machst eine kleine Portion Kopfsalat und Schnittlauch jetzt, lässt das wachsen, während du gleichzeitig eine weitere Portion in einem separaten Topf anfängst. Wenn die erste Aussaat reif ist und du erntest, macht die zweite schon richtig Fortschritte. So brauchst du nicht wochenlang zuzuschauen, wie die Pflanze langsam und demotivierend wächst.
Ein anderer Tipp, der funktioniert: Wenn dir ein LED-Panel wirklich zu teuer ist, nimm einfach diese kaltweiß-LED-Spots, die es in jedem Baumarkt für normale Hausbeleuchtung gibt (die mit 6500K Farbtemperatur, die wirken wie Sonnenlicht). Positionier sie etwa 15-20 cm über den Pflanzen und schalte sie 12-14 Stunden pro Tag an. Das ist viel günstiger als ein spezielles Pflanzenlicht und macht im Grunde genau die gleiche Arbeit bei dir. Schnittlauch, Kopfsalat und Kräuter wie Petersilie halten das ganz gut aus.
Das letzte Detail ist, die Bodenfeuchte im Blick zu behalten. Mit wenig natürlichem Licht verdunstet Wasser langsamer und Pflanzen brauchen weniger davon, aber durchnässte Erde führt zu Wurzelfäule. Fahr mit dem Finger in die Erde, bevor du gießt - befeuchte sie nur, wenn sie wirklich trocken ist. Ein Topf mit Drainageloch im Boden hilft sehr, damit sich kein Wasser staut.