Wie verpflanzt man einen Kaktus ohne sich zu stechen?
Der Kaktus ist gewachsen und fällt aus dem Topf heraus. Wie kann ich ihn umtopfen, wenn er doch so stachelig ist?
Der Kaktus ist gewachsen und fällt aus dem Topf heraus. Wie kann ich ihn umtopfen, wenn er doch so stachelig ist?
Falten Sie die Zeitung mehrfach zu einem Streifen, wickeln Sie sie um den Stamm des Kaktus und halten Sie die Enden - so entsteht ein Griff. Auch dicke Lederhandschuhe sind sehr praktisch dafür.
Ich nehme Küchenzange für Fleisch, umwickelt mit Schaumstoff)) hauptsache nicht zu fest zudrücken
Pflanzen Sie in trockene Erde um und gießen Sie eine Woche nach dem Umtopfen nicht, sonst faulen die beschädigten Wurzeln.
Ich mache das so: Ich nehme Pappe oder mehrere Lagen Zeitung, wickle den Kaktus um den Stamm herum und halte ihn an den Enden fest - das ist am sichersten, weil man die Pflanze damit komplett erfasst. Lederhandschuhe helfen auch, aber der Hauptfokus liegt wirklich auf der Pappe, also der Tipp oben ist richtig. Nach dem Umtopfen ist es wirklich wichtig, den Kaktus eine bis zwei Wochen nicht mit Wasser zu berühren - das habe ich bei meinen Sukkulenten getestet, Wurzelfäule ist wirklich ein Problem. Hauptsache man macht alles in aller Ruhe, dann kommt man sich auch nicht mit Stacheln in die Hand.
Versuch, den Kaktus mit einem alten Handtuch oder Lappen einzuwickeln - hält viel besser als Zeitung und reißt nicht im entscheidenden Moment! Wichtig ist, dass du weiter oben anwickelst, um den ganzen Stamm zu erfassen, und dann die Enden des Handtuchs wie einen Griff packst. Nach dem Umtopfen lass die Pflanze eine Woche oder zwei in Ruhe ohne Gießen - die Wurzeln müssen sich erholen!
Ein Handtuch oder ein altes T-Shirt - wickel den Kaktus komplett ein und halte ihn am Stoff, wie an einer Tasche. Bei mir wächst zu Hause ein ziemlich großer Echinopsis, ich hab's mal mit einer Zeitung versucht, aber die ist gerissen, während dichter Stoff zuverlässig hält und nicht in den Händen rutscht. Hauptsache, lass nach dem Umtopfen den Boden eine Woche lang trocknen, damit kleine Wurzelverletzungen nicht verfaulen.
Das Wichtigste ist, sich Zeit zu nehmen und dem Kaktus nach dem Umtopfen eine Anpassungsphase zu gönnen. Ich stelle das Gießen ein paar Tage vor dem Umtopfen ein, damit die Erde austrocknet - so lässt sie sich besser von den Wurzeln ablösen und bröckelt weniger ab. Dann nehme ich den Kaktus heraus, fasse ihn an der Spitze durch ein dickes Tuch oder mehrere Schichten Zeitung und befreie die Wurzeln vorsichtig von der alten Erde. Wichtig ist, nicht ruckartig zu reißen.
Beim Einpflanzen in den neuen Topf arbeite ich schnell - damit die Wurzeln nicht unnötig austrocknen. Die Erde sollte locker sein, für Kakteen nehme ich spezielle Kakteenerde oder mische normale Erde mit Sand. Ich pflanze in derselben Tiefe wie zuvor ein. Nach dem Umtopfen lasse ich die Pflanze ein bis zwei Wochen komplett in Ruhe, ich schaue nicht mal unnötig nach, damit sie in Frieden anwurzeln kann. Mit dem Gießen fange ich erst wieder an, wenn die Erde vollständig trocken ist.
Mir kommt es so vor, dass Leute oft zu schnell nach dem Umtopfen gießen - das ist ein häufiger Fehler. Die Wurzeln erleiden beim Umtopfen ohnehin kleine Verletzungen, und Feuchtigkeit fördert nur die Fäulnis. Lieber zu wenig gießen als zu viel.
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