Ein Transformator ist eigentlich gar nicht kompliziert, sobald du das Prinzip verstanden hast. Du hast zwei Spulen aus Draht, die um einen Eisenkern gewickelt sind. Wenn Wechselstrom durch die erste Spule (die Primärspule) fließt, erzeugt das ein Magnetfeld, das sich ständig verändert. Dieses Magnetfeld durchquert den Eisenkern und erreicht die zweite Spule (die Sekundärspule). Das Ergebnis: Es wird Strom in der zweiten Spule induziert, ohne dass direkter Kontakt zwischen den beiden nötig ist. Das ist elektromagnetische Induktion, und das ist mega wichtig, um zu verstehen, wie das Ganze funktioniert.
Jetzt zur Frage, warum sich die Spannung ändert: Das hängt von der Anzahl der Windungen in jeder Spule ab. Wenn die Sekundärspule weniger Windungen hat als die Primärspule, bekommst du eine niedrigere Spannung. Wenn sie mehr hat, erhöhst du die Spannung. Grundsätzlich gilt: Primärspannung / Sekundärspannung = Anzahl der Windungen Primärspule / Anzahl der Windungen Sekundärspule. Also dein altes Ding in der Garage, das vom Stromzähler aus transformiert, hat wahrscheinlich viel mehr Windungen am Eingang, um die hohe Netzspannung zu reduzieren und bei dir zu Hause brauchbar zu machen.
Das Wichtigste ist, dass das nur mit Wechselstrom funktioniert, nicht mit Gleichstrom. Bei Gleichstrom gibt es keine Veränderung des Magnetfelds, also passiert nichts. Und ohne den Eisenkern, um den Magnetismus von einer Spule zur anderen zu lenken, wäre das viel weniger effizient. So, das sollte dir für dein Referat reichen, viel Erfolg.