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Das ist ja das Problem: Feuchte ist eigentlich nicht die Folge der Hohlraumdämmung selbst - eher werden schlechte Verarbeitung oder bereits bestehende Feuchtigkeitsprobleme offengelegt oder verschärft, sobald man sie einbaut. Wenn du nach dem Einbau der Dämmung Feuchte bekommst, läuft normalerweise etwas anderes schief. Der Hohlraum sollte bei richtiger Ausführung tatsächlich bei der Feuchtigkeitskontrolle helfen, also geht es wirklich darum, die Arbeiten von Anfang an richtig durchzuführen.
Bevor die Dämmung eingebaut wird, sollte jemand bestehende Feuchteprobleme überprüfen. Schau nach verstopften Dachrinnen, gerissenen Fallrohren oder Bodenfeuchte, die durch die Wände aufsteigt. Das muss alles erst behoben werden, denn die Dämmung stoppt Wassereintritt nicht - sie traut nur die Feuchte gegen die innere Wand. Lass deinen Surveyor wirklich die Tiefe und den Zustand des Hohlraums überprüfen. Wenn der Hohlraum zu eng oder bereits feucht ist, könnte eine Hohlraumfüllung überhaupt nicht in Frage kommen. Manche Gebäude sind besser mit äußerer oder innerer Dämmung dran, je nachdem, was die Feuchte verursacht.
Beim Einbau ist wichtig, dass das Dämmmaterial hydrophob (wasserabweisend) sein muss, wenn dein Gebäude irgendein Feuchterisiko hat. Mineralwolle und manche Schaumprodukte gehen damit besser um als andere. Du brauchst auch eine richtige Belüftung in deinen Räumen danach - besonders Küchen und Badezimmer brauchen Abluftlüfter, die nach außen führen, nicht in den Hohlraum. Achte darauf, dass alle Durchdringungen (Rohre, Kabel) durch die Außenwand richtig versiegelt sind. Nach dem Einbau schaust du die nächsten Monate über deine Innenwände auf Feuchteflecken durch, um Probleme schnell zu erkennen. Wenn es doch Probleme gibt, willst du das schnell wissen, damit du den Handwerker noch zur Verantwortung ziehen kannst, während er noch haftbar ist.
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