Das Wichtigste ist, zuerst die Feuchtigkeitsquelle zu beheben - egal ob Gefälle, Regenrinnen oder Drainageprobleme - denn selbst die beste Membran wird scheitern, wenn Wasser von außen ständig gegen das Fundament drückt. Ich habe schon viele Keller gesehen, wo Leute einfach eine Membran aufgetragen und gesagt haben, damit ist es erledigt, nur um dann Probleme zu bekommen, weil das Wasser immer noch am Fundament gestaut hat.
Bei den Produkten hast du in beiden Kategorien solide Optionen. Flüssigmembranen wie Tremco Vulkem oder Carlisle-Wasserlacke sind ziemlich anfängerfreundlich und handhaben kleine Risse gut, weil sie selbst nivellieren. Bitumenbahnen wie Grace Ice & Water Shield oder ähnliche Gummierprodukte geben dir zuverlässigeren Schutz, wenn du die Nähte richtig machst, aber die Verarbeitung erfordert mehr Geschick. Die meisten Handwerker, die ich kenne, bevorzugen Flüssigmembranen für DIY-Kellerarbeiten, weil die Lernkurve flacher ist - du trägst es einfach auf oder sprühst es auf und es härtet zu einer gummiartigen Oberfläche aus. Bitumenbahnen brauchen sorgfältige Überlappungen und guten Halt, und da machen Leute normalerweise Fehler.
Bei einem Keller aus den 70ern würde ich zweigleisig fahren: eine Flüssigmembran auftragen (so etwas wie Drylok oder ähnliches, wenn du es selbst machst), dann eine Noppenbahn obendrauf verlegen, wenn du Platz an der Wand hast. Die Noppen schaffen einen Luftspalt und geben dem Wasser einen Weg nach unten zu deiner Perimeterdrainage oder zum Sumpf. Achte darauf, dass dein Fundament sauber und trocken ist, bevor du anfängst, flicke aktive Risse mit Schnellzement ab und sorge für ausreichende Belüftung während des Aushärtens. Falls du erhebliche Durchfeuchtung und nicht nur Feuchte hast, solltest du ehrlich überlegen, ob du innen oder außen ein französisches Drainagesystem brauchst - die Membran kauft dir Zeit, stoppt aber aktive Wassereindringung nicht.