Das, was wirklich einen Unterschied macht, ist, das Gras in der Trockenzeit höher zu lassen. Wenn du es in der Hitze zu kurz schneidest, legst du den Boden frei und verbrennst die Wurzeln. Lass es auf mindestens 5-7 cm Höhe - klingt komisch, aber hohes Gras wirft Schatten auf den Boden, reduziert Verdunstung und die Wurzeln sind besser geschützt. Außerdem kannst du ab und zu mit einem Rechen totes Gras entfernen, damit keine Barrieren entstehen, die Wasser daran hindern, gut eindzudringen.
Die Bewässerungshäufigkeit ist auch wichtig. Statt jeden Tag zu gießen (das ist Verschwendung), bewässerst du 2-3 Mal pro Woche gründlich - also lass es wirklich eindringen, nicht nur die Oberfläche anfeuchten. Am späten Nachmittag ist besser, um zu schnelle Verdunstung zu vermeiden. Wenn sich viel Laub ansammelt, räum das vorher weg, weil das das Gras erstickt und Feuchtigkeit auf die falsche Weise speichert.
Ach, und überleg dir, eine leichte Belüftung zu machen, wenn der Boden sehr verdichtet ist - Gras in lockerem Boden speichert Wasser besser. Nichts Verrücktes, musst nur ein paar Löcher machen, um es zu belüften. Wenn du diese drei Dinge kombinierst (höheres Gras, tiefe und seltener Bewässerung, lockerer Boden), wirst du in 3-4 Wochen einen Unterschied sehen, ohne dass du ein automatisches System brauchst.