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Der Klassiker ist Verdünnung, und bei Französischer Zwiebelsuppe hast du da einige gute Optionen. Deine beste Wahl ist, mehr Brühe hinzuzufügen - idealerweise Rindbrühe, um es authentisch zu halten. Fang damit an, vielleicht eine Tasse auf einmal hinzuzufügen, und schmeck ständig ab. Das ist zwar mühsam, aber besser als den ganzen Topf auszuschütten. Falls du keine Brühe zur Hand hast, funktioniert auch Wasser, nur verlierst du dann etwas Tiefe. Der Nachteil ist, dass du am Ende mehr Suppe hast als geplant, aber ehrlich gesagt ist das nicht das schlimmste Problem.

Wenn Verdünnung allein nicht reicht, kannst du den Kartoffeltrick versuchen. Schäl und viertele ein paar Kartoffeln und lass sie etwa 15 - 20 Minuten in der Suppe köcheln. Kartoffeln nehmen Salz ziemlich gut auf. Fisch sie dann raus und wirf sie weg. Bei dieser Methode hatte ich gemischte Ergebnisse - manchmal funktioniert es super, manchmal nimmt es nur die Schärfe raus. Aber es lohnt sich, das zu versuchen, bevor du aufgibst.

Was bei Französischer Zwiebelsuppe speziell helfen könnte, ist, das Salz mit anderen Aromen auszugleichen. Ein Spritzer guter Essig oder etwas Zucker können manchmal bewirken, dass übergesalzene Suppe rundlicher schmeckt und nicht so aggressiv salzig wirkt. Das behebt es nicht komplett, macht es aber erträglicher. Das heißt aber: Falls die Suppe nach all dem wirklich ungenießbar ist, könnte es ehrlich gesagt schneller sein, nochmal von vorne anzufangen, als daran rumzudoktern. Beim nächsten Mal einfach etwas sparsamer mit dem Salz - du kannst immer noch mehr hinzufügen, aber rausnehmen kannst du es nicht.

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