Börsen wie Coinbase sind praktisch zum Kaufen, aber nicht der beste Ort, um langfristig Geld dort zu lassen, besonders wenn du größere Beträge hast. Der Unterschied zwischen Hot und Cold Wallet ist einfach: Ein Hot Wallet ist mit dem Internet verbunden (App auf dem Handy, Website, Exchange), während ein Cold Wallet offline ist. Cold Wallets sind viel sicherer, weil deine Coins nicht remote gehackt werden können, aber sie sind etwas weniger praktisch, wenn du häufig traden möchtest.
Für dich als Anfänger ist die beste Wahl wahrscheinlich ein Hardware Wallet wie Ledger oder Trezor. Das kostet etwa 30 Euro, sieht aus wie ein kleiner USB-Stick und funktioniert so: Es speichert deine Kryptowährungen offline, aber du kannst sie trotzdem jederzeit senden und empfangen. Der Prozess ist einfach: Du kaufst das Gerät, initialisierst es, und von da an verwaltete du deine Transaktionen über die App auf dem Computer. Deine Bitcoins und Ethereum bleiben sicher auf dem Gerät, und selbst wenn jemand deinen PC hackt, kann er nichts anfassen, weil der private Key im physischen Wallet bleibt.
Wenn dir ein Hardware Wallet im Moment noch zu viel ist, kannst du als vorübergehende Lösung ein anständiges Hot Wallet nutzen (wie MetaMask für Ethereum oder ein zuverlässiges Mobile Wallet wie BlueWallet für Bitcoin). Es ist nicht ideal auf lange Sicht, aber unendlich sicherer, als alles auf Coinbase zu lassen. Und wenn du dich dann sicherer fühlst und vielleicht mehr Crypto angesammelt hast, besorgst du dir ein Cold Wallet und verschiebst den Teil dorthin, den du nicht anfasst.