Der unsichtbare Reißverschluss ist genau das, was du brauchst, wenn du möchtest, dass er überhaupt nicht zu sehen ist. Der Haupttrick besteht darin, den Stoff richtig zu präparieren. Wenn du den Reißverschluss an die Nahtzugaben anlegst, musst du die Nahtzugaben nach innen umklappen, sodass die Zähnchen des Reißverschlusses vollständig zwischen den Stofflagen verborgen sind. Ich bügle die Nahtzugaben normalerweise zuerst auseinander, dann falte ich sie vorsichtig um und stecke sie mit Nadeln direkt auf dem Reißverschluss fest. Das Wichtigste ist, dass die Stofffalte eng an den Zähnchen anliegt, sonst dreht sich der Reißverschluss beim Nähen.
Du solltest mit einem speziellen Fuß für unsichtbare Reißverschlüsse nähen, wenn du einen hast. Er sieht ungewöhnlich aus, mit Schlitzen an den Seiten, und der Faden verläuft sehr nah an der Stofffalte, sodass der Reißverschluss vollständig verborgen bleibt. Wenn du keinen Fuß hast, kannst du auch mit einem normalen auskommen, aber dann musst du sehr sorgfältig den Stoff führen und so nah wie möglich an den Zähnchen nähen. Beim Nähen nicht beeilen - es ist besser, langsam zu nähen, damit du sehen kannst, wie der Reißverschluss liegt.
Leinen hat einen Trick - der Stoff kann ausfransen, deshalb solltest du die Nahtzugaben vorher mit Zickzack oder einer Overlock-Maschine versäubern. Das verhindert, dass der Reißverschluss später aus den beschädigten Kanten herauskommt. Und noch etwas - vergiss nicht, vor dem Nähen den Reißverschluss ein paar Mal zu öffnen und zu schließen, um sicherzustellen, dass er frei läuft und nicht am Stoff hängen bleibt. Wenn es bereits beim Nähen Probleme gibt, ist es besser, es gleich zu wiederholen, als eine Woche lang ein Kleid mit einem blockierten Reißverschluss zu tragen.