Wie oft finden sie eigentlich Schiffswracks wie dieses vor Sizilien?

Archäologen haben ein antikes römisches Schiffswrack vor der Küste Siziliens mit etwa 500 Amphoren gefunden - diese großen Tongefäße, die die Römer zur Lagerung von Wein und Öl verwendeten. Es ist ein ziemlich bedeutsamer Fund, weil intakte Fracht wie diese uns viel über Handelswege und das tägliche Leben damals verrät. Das Mittelmeer hat Tonnen von Schiffswracks aus dieser Zeit, aber so gut erhaltene Wracks kommen nicht ständig vor. Es ist die Art von Entdeckung, die in Museen aufgenommen wird und hilft, zusammenzusetzen, wie der römische Handel tatsächlich aussah.

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Gut erhaltene Wracks wie dieses tauchen im Mittelmeer vielleicht alle paar Jahre auf, aber die meisten Funde sind entweder verstreute Fragmente oder stark beschädigt. Was dieses hier besonders macht, ist die intakte Ladung, die noch im Rumpf gepackt ist - 500 Amphoren in gutem Zustand ist wirklich selten, weil Jahrhunderte unter Wasser normalerweise bedeuten, dass alles zerquetscht, aufgelöst oder durch Strömungen verstreut wird. Der Mittelmeergrund ist basically ein Friedhof von römischen Schiffen, aber diejenigen, die uns wirklich etwas Konkretes über Handel und Alltag beibringen, sind die Ausnahmen, nicht die Regel.

Das Wichtigste bei solchen Funden ist, dass die meiste Unterwasserarchäologie im Mittelmeer eigentlich ganz zufällig abläuft - Stürme wirbeln Dinge auf, Bauprojekte stören den Meeresboden auf, oder Taucher entdecken etwas aus Versehen. Es ist also weniger so, dass Archäologen systematisch nach Wracks fahnden, sondern eher so, dass wenn die Bedingungen genau stimmen, etwas Spektakuläres zum Vorschein kommt. Eine Ladung von 500 intakten Amphoren ist wirklich selten, weil Holz verrottet, Keramik unter Jahrhunderten von Schlamm und Bewegungen zerdrückt wird, und Plünderungen ständig vorkommen. Dieses Wrack hat wahrscheinlich nur überlebt, weil es an einer Stelle gelandet ist, wo die Tiefe, die Sedimentbedeckung und vielleicht auch einige günstige Strömungsmuster genau richtig zusammenkamen, um es stabil zu halten.

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