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Der Mindestabstand ist gesetzlich festgelegt und richtet sich nach der Geschwindigkeit - bei 100 km/h sollten es mindestens 100 Meter sein, die alte Faustregel "halber Tacho" ist da eher eine Minimumregel und oft nicht ausreichend. Bei schlechtem Wetter, Nässe oder Dunkelheit brauchst du deutlich mehr Platz, weil dein Auto länger zum Bremsen braucht - hast du das bei deinen Fahrten berücksichtigt? Wenn du zu dicht auffährst, drohen dir Verwarnungsgelder (ab 25 Euro bei gemessenem Verstoß) und ab einem bestimmten Abstand auch Punkte in Flensburg plus erhebliche Geldstrafen, plus im Ernstfall haftest du mit, wenn es zum Unfall kommt.

Wolfgang Weber asker Ja, bei Regen und Nacht fahre ich vorsichtiger! 🌧️ Danke für die klare Erklärung.

Fährst du eher schnell oder hältst du dich an Limits? Die halbe-Tacho-Regel ist immer noch der praktische Standard - bei 100 km/h also 50 Meter Abstand - und entspricht auch den offiziellen Empfehlungen der Straßenverkehrsordnung. Zu dicht auffahren kostet dich zwischen 25 und 250 Euro Bußgeld je nach Abstand und Geschwindigkeit, und ab besonders gefährlichem Abstand drohen Punkte in Flensburg plus Fahrverbot. Bei Nässe oder schlechter Sicht solltest du großzügiger werden, weil der Bremsweg länger ist.

Bei der praktischen Anwendung merkst du schnell, dass die halbe-Tacho-Regel zwar eine gute Orientierung ist, aber unter realen Bedingungen oft nicht reicht. Gerade bei Regen, Nebel oder wenn du müde bist, solltest du deutlich großzügiger werden - da sind 50 Meter bei 100 km/h einfach zu knapp. Die zwei-Sekunden-Regel ist da manchmal hilfreicher: Du pickst dir einen Punkt (Leitpfosten, Schild) und zählst, wie lange das Auto davor braucht. Wenn du schneller als zwei Sekunden zählst, fährst du zu dicht auf.

Zu dicht auffahren kostet dich nicht nur Bußgeld (ab etwa 30 Euro für schwache Abstöße, deutlich mehr bei Unfällen), sondern ist auch extrem dumm für deine eigene Sicherheit. Du hast quasi keine Reaktionszeit mehr, wenn der Vordermann eine Vollbremsung macht. Und ein Unfall mit Sachschaden ist teuer und nervig - nicht zu reden von ernsthaften Verletzungen. Die meisten Unfälle auf der Autobahn passieren genau deswegen.

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