Der komplizierte Teil daran ist eigentlich nicht die Kalorienzahl, sondern zu verstehen, dass jeder Körper anders reagiert. Persönlich sehe ich, dass wenn Menschen sehr schnell einen Kaloriendefizit machen (wie 500+ Kalorien an einem Tag), sie zwar Gewicht verlieren, aber dann sieht es hinterher irgendwie eingefallen aus, genau weil sie dabei auch Muskeln verlieren. Das sicherere Defizit ist eigentlich etwas kleiner - so etwa 250 bis 400 Kalorien pro Tag, je nachdem wie viel du wiegst und wie dein Leben generell aussieht.
Die oben haben Recht, wenn sie Protein als entscheidend hervorheben, aber lass mich ehrlich sein: es bringt nichts, viel Protein zu haben, wenn der Rest der Ernährung chaotisch ist. Protein ist natürlich wichtig, aber du brauchst auch Konsistenz - trainieren, mehr Tage gut essen als nicht, anständig schlafen. Es macht viel mehr aus, wenn du schaffst, 200 - 300g Protein täglich zu halten (je nach deinem Gewicht) und ein entspanntes Kaloriendefizit über Monate aufrechtzuerhalten, als ständig zwischen 500 Kalorien Defizit in der einen Woche und gar keinem Defizit in der anderen zu wechseln.
Der Trick ist eigentlich dieser: fang moderat an (so etwa 250 bis 300 Kalorien weniger als du normalerweise isst), halte das Protein hoch, mach weiter mit dem Training und gib ihm Zeit. Wenn du in 3 - 4 Wochen keinen Fortschritt siehst, dann reduzier ein bisschen mehr. Aber zu schnell und der Körper geht in den Sparmodus über, es wird schwieriger, und man verliert Muskeln. Geduld ist hier wirklich das beste Werkzeug.