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Eigentlich sollte man die Verlegung von Wasserleitungen nicht so sehr nach dem Material, sondern nach den Bedingungen im Haus und deinen Zukunftsplänen auswählen. Verschiedene Materialien erfüllen die Aufgabe gut, aber jedes hat seine Tücken bei der Verlegung in der Wand, von wo es dann sehr schwierig sein wird, es herauszuholen.
Kunststoffverbundrohr ist eine beliebte Wahl in Neubauten, hält dem Druck stand, verträgt Temperaturschwankungen, ist flexibel. Der Nachteil ist, dass die Verbindungsstücke mit der Zeit abbauen können und man sich ständig mit den Befestigungen rumschlagen muss. Polypropylen erfordert beim Einbau Schweißen, hält dafür lange und braucht keine Wartung, aber bei verdeckter Verlegung muss man besonders vorsichtig mit der Befestigung sein, damit die Rohre nicht klappern. Kupfer ist teuer, aber eigentlich ein ewiges Material, braucht keinen Austausch und sieht solide aus, wenn das Budget es zulässt.
Das Wichtigste bei verdeckter Verlegung ist, sich mit der Materialwahl nicht zu beeilen, bevor du dir anschaust, was der Bauträger im Treppenhaus verwendet und welches Verlegungsschema er schon gemacht hat. Oft macht es Sinn, sich mit der bestehenden Infrastruktur des Hauses abzustimmen. Und denk unbedingt daran, später Zugang zur Verlegungsstelle zu haben - wenn die Rohre in der Wand sind, wird ein Klempner-Notfall bedeutend teurer als bei offener Verlegung.
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