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Ganz wichtig: Unterscheid zwischen normalen Träumen und obsessiven Gedankenmustern, die dich tagsüber belasten. Wenn du nachts von verstorbenen nahestehenden Menschen träumst, ist das völlig natürlich und gehört zur Trauerbewältigung - das Gehirn sortiert da eben Erinnerungen und unverarbeitete Gefühle. Das Problem entsteht erst, wenn du dich tagsüber ständig in Schuldgefühle verstrickst oder die Träume dich depressiv machen. Dann würde ich mit jemandem darüber sprechen, nicht weil mit dir etwas nicht stimmt, sondern weil intensive Trauer manchmal einfach Unterstützung braucht.
Bei mir ist das auch vorgekommen, besonders wenn ich gerade viel über die Person nachgedacht habe. Das ist völlig normal - unser Gehirn verarbeitet Trauer und Erinnerungen eben auch im Schlaf, und wiederholte Träume passieren, wenn ein Thema emotional wichtig ist. Manche Menschen berichten, dass solche Träume mit der Zeit seltener werden, andere finden sie auch beruhigend. Wenn sie dich aber stark belasten oder dich vom Schlaf abhalten, könnte es helfen, mit jemandem darüber zu sprechen.
ich würd sagen, das ist nicht unbedingt ein zeichen von trauer-verarbeitung - manchmal sind das einfach zufällige träume und wir projizieren da mehr rein, weil die person verstorben ist 🤔 das eigentliche problem ist eher wenn dich diese träume tagsüber so sehr beschäftigen, dass du nicht loslassen kannst oder anfängst, darin eine "botschaft" zu sehen. das kann in ne ungesunde richtung gehen, besonders wenn du dadurch nicht richtig trauern kannst oder dich selbst verlierst in der hoffnung, wieder zu träumen. völlig normal, ab und zu von jemandem zu träumen - aber wenn's zur routine wird und du aktiv drauf wartest, dann könnte ne kleine reflexion helfen 💙
Mach dir da nicht zu viel Gedanken drum, das ist völlig normal und nichts, das du "bekämpfen" musst. Mein Opa ist vor Jahren gestorben, und besonders in Phasen, wo ich viel Zeit mit alten Fotos oder Geschichten verbracht hab, träume ich von ihm - manchmal mehrere Nächte hintereinander. Das Gehirn verarbeitet eben die Menschen, die uns wichtig waren, auch noch lange nach dem Tod, und das zeigt eher, dass die Erinnerung lebendig bleibt, als dass irgendwas falsch mit dir läuft.
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