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Für eine echte Thai-Zitronengrassuppe brauchst du es echt nicht kompliziert zu machen: Du bringst Hühner- oder Garnelenbrühe zum Kochen, gibst zerdrückte Zitronengrasstücke rein (vor allem die weißen Teile), frisches Galgant, falls du es findest, zerrissene Kaffir-Limettenblätter, und lässt das Ganze eine gute Weile ziehen, damit es Geschmack bekommt. Dann fügst du deine Proteine rein (Garnelen, Huhn, Tofu), einen Schuss Fischsoße, ein bisschen frisches Chili und am Ende frischen Zitronensaft. Das Wichtigste ist wirklich diese Zitronengras-Basis, die ordentlich durchzieht - kein Stress, und die Fischsoße niemals lange mitkochen, sonst wird sie komisch.

Die Falle ist, das Zitronengras zu früh zu mahlen - es verliert sein flüchtiges Aroma, also gib es erst kurz vor dem Servieren hinzu oder sogar direkt in die Schüssel. Ein Trick, der alles verändert: Weiche die ganzen Stängel ein paar Minuten in kochendem Wasser ein, bevor du sie zerkleinerst, das setzt die ätherischen Öle frei, ohne sie beim Kochen zu verlieren, und du bekommst eine wirklich aromatische Brühe statt einer Suppe, die nach Lauwarmem schmeckt.

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