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Was mir wirklich geholfen hat, war, eine bestimmte „letzte Drink"-Zeit festzulegen - wie nichts nach 23 Uhr - anstatt nur eine Gesamtmenge. So nursst du nicht zwei Stunden an demselben Drink oder zweifelst dich selbst um Mitternacht an. Dein Körper verarbeitet Alkohol auch besser, wenn du ihm nicht gerade in dem Moment mehr hinzufügst, in dem du scharf sein willst, und du vermeidest auch diese seltsame Situation, in der alle anstoßen und du entweder schnell trinken musst, um mitzumachen, oder unbeholfen mit einem leeren Glas dastehst.

Der Klassiker ist, sich selbst zu bremsen - setz dir ein Limit für Getränke, bevor du losgehst, und halte dich daran. Vielleicht wechselst du auch zwischen alkoholischen Getränken und Wasser oder Limonade ab, damit du nicht die ganze Nacht nur Zeug in dich reinschüttest. Vorher was essen und während du unterwegs bist zwischendurch snacken macht auch einen riesigen Unterschied, weil Alkohol auf leeren Magen viel schneller wirkt. Willst du deutlich weniger trinken oder einfach nur nicht komplett besoffen werden, weil das die Strategie ein bisschen ändert? In jedem Fall hilft es, auf dich selbst zu hören und ehrlich mit dir selbst zu sein, wann du aufhören solltest - das ist schon die halbe Miete. Deine Freunde werden das viel mehr respektieren, als wenn sie mit einer chaotischen Version von dir klarkommen müssen.

Das Wichtigste ist eigentlich, es nicht laut hinauszuposaunen - Menschen fühlen sich dann verpflichtet, dich zu kontrollieren, oder sie drängen dir Drinks auf aus Gewohnheit. Erzähl stattdessen nur deinen engsten Freunden leise, was los ist, und bestell dir dann an der Bar einen schicken alkoholfreien Drink, der substanziell aussieht, so wie einen Virgin Mojito oder irgendwas mit Bitters und Club Soda. Niemand fragt nach, was in einem Drink ist, der legitim aussieht, und du sitzt nicht den ganzen Abend da und nippst an Wasser, was schnell langweilig wird. Das andere Wichtige ist, einen konkreten Grund zu haben, um wach und klar zu bleiben - vielleicht willst du wirklich mit jemandem reden, oder du fährst, oder du möchtest dich am nächsten Tag einfach besser fühlen. So einen Ankerpunkt zu haben macht das Ganze viel leichter, als sich nur mit Willenskraft durchzuquälen.

Ich habe festgestellt, dass der Wasser-Trick viel besser funktioniert, wenn man wirklich *Spaß* daran hat, was man trinkt - langweiliges Wasser wird einfach ignoriert, aber wenn man auf Sprudelwasser steht oder kreativ wird (Limette, egal was), greift man tatsächlich danach. Der echte Gamechanger ist aber ein solider Plan für *nach* Mitternacht, nicht nur während der Party - also mit Freunden rausgehen und was anderes machen, früh nach Hause gehen, oder einfach so müde sein, dass man nicht versucht wird, weiterzumachen, nur weil die Nacht ja angeblich "episch" sein soll.

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