Trockene-Auge-Symptome verschlimmern sich tatsächlich, je länger du starrst, ohne dich zu bewegen, weil du bei der Bildschirmfokussierung etwa 66% weniger blinzelst als in einem normalen Gespräch. Also, obwohl hier alle echte Faktoren ansprechen, kommt es auf die Reihenfolge an - du musst das systematisch angehen, statt einfach eine Lösung zu versuchen und zu hoffen, dass sie wirkt.
Fang mit dem Blinzeln und der Bewegung an, weil das der schnellste Erfolg ist. Stell einen Timer auf 20 Minuten und schau wirklich weg auf etwas, das sich auf der anderen Seite des Zimmers befindet. Während du das machst, blinzel bewusst ein paar Mal. Klingt mechanisch, aber deine Augen trocknen regelrecht aus, wenn du fixiert bist, und keine Monitoreinstellung behebt das. Wenn Verschwommenheit am Nachmittag dein Hauptproblem ist, reicht das oft schon aus, um innerhalb weniger Tage einen großen Unterschied zu merken.
Dann kommt die Beleuchtung hinzu. Das Umgebungslicht in deinem Zimmer ist genauso wichtig wie das auf dem Bildschirm - wenn du in einem dunklen Raum mit hellem Monitor sitzt, verengen und erweitern sich deine Pupillen ständig, was über Stunden hinweg erschöpfend ist. Schnapp dir eine Schreibtischlampe oder passt die Raumhelligkeit an, sodass es weniger Kontrast gibt. Positionier deinen Monitor etwa in Armslänge Entfernung und leicht unterhalb der Augenhöhe; näher ist nicht besser, und nach unten zu schauen ist natürlicher. Wenn deine Augen am Nachmittag immer noch trocken und rau anfühlen, können künstliche Tränen speziell für trockene Augen (nicht die billigen Rötungsmittel) helfen, besonders Marken, die für Bildschirmarbeit gemacht sind. Die meisten stellen fest, dass die Kombination aus häufigen Pausen, besserer Beleuchtungsbalance und tatsächlichem Blinzeln das Problem löst, ohne teure Monitorupgrades zu brauchen.