Ich bin damit konfrontiert worden, als mein Nachbar anfing, sein Zimmer über Airbnb zu vermieten. Es stellte sich schnell heraus, dass in den Dokumenten unseres Hauses kein direktes Verbot existiert, aber es gibt einen Punkt über die "bestimmungsgemäße Nutzung der Wohnung" und die "Sicherung der Rechte der Nachbarn auf ruhige Nutzung ihres Eigentums". Das reichte aus, um Druck auszuüben.
Kurz zum Prozess: Schauen Sie sich zunächst die Hausordnung und das Haushaltsreglement an (wie bereits empfohlen). Parallel dazu sammeln Sie schriftliche Beschwerden von allen, die der Lärm und die Unordnung stören - diese müssen an die Hausverwaltung gehen. Wichtig: Beschweren Sie sich konkret über die Störung der Ruhe und Verstöße gegen Hygienevorschriften, nicht einfach nur über die Vermietung. In Russland erlassen viele Städte lokale Verordnungen, die Kurzzeitvermietungen in Mehrfamilienhäusern verbieten - prüfen Sie die Verordnungen Ihrer Stadtverwaltung.
Wenn die Hausordnung und lokale Regeln es erlauben, kann die Hausverwaltung ihnen eine Geldbuße auferlegen. Falls das nicht funktioniert, bleibt die Beschwerde bei der Wohnungsbehörde oder beim Amtsgericht wegen Verletzung der Nachbarrechte. Das dauert mit Gericht lange, aber genau das funktioniert am Ende.