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Die große Überraschung kommt oft bei der Steuererklärung: Du musst Sozialabgaben auf deine Airbnb-Einnahmen zahlen (ungefähr 45% je nach deinem Status), nicht nur Einkommensteuer! Deshalb solltest du von den 8000€, die du verdient hast, wirklich schon jetzt einen großen Teil zur Seite legen, weil das im nächsten April ordentlich wehtun wird.

Ein Trick, den viele vergessen: Fordere von Airbnb eine detaillierte Bescheinigung deiner Einnahmen für jeden Monat an! Das klingt trivial, aber wenn du den Steuerbehörden nachweisen musst, woher jeder Euro kommt, ist es super hilfreich, ein offizielles Dokument zu haben, statt mit deinen Screenshots herumzubasteln. Das macht auch mögliche Kontrollen einfacher!

Mit einer möblierten 2-Zimmer-Wohnung in Kurzzeitvermietung fällst du in die Kategorie der Betriebseinkünfte (nicht in die Einkünfte aus Vermietung). Du musst das als nicht professioneller Möblierungsvermieteter anmelden, wenn du unter 23.000€ pro Jahr bleibst - was bei dir der Fall ist. Dann profitierst du vom Mikrounternehmen-Regime mit einer pauschalen Betriebsausgabenquote von 50%, das heißt du meldest einfach deine 8.000€ an und zahlst Steuern auf etwa 4.000€. Bei den Sozialversicherungsbeiträgen wird's etwas komplizierter: Du musst bei der CIPAV (Sozialversicherungsbeiträge) auf dieses Einkommen einzahlen, das macht etwa 21-22% deines Nettogewinns aus, also bereite dich darauf vor, da beim Moment der Steuererklärung etwas auszugeben.

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