Das ist, was mir aufgefallen ist: Wenn die Preise ein Jahr lang stillstehen, ist das nicht unbedingt schlecht für den Käufer, aber auch nicht gut für jemanden, der auf Wertsteigerung spekuliert. Drei Millionen in eine Wohnung zu stecken - das ist eine Blockade des Geldes auf lange Zeit, und noch dazu mit unklaren Perspektiven. Dazu kommen noch Steuern, Renovierungen, Hausverwaltung. Du willst doch vermehren, nicht Geld für schlechte Zeiten verstecken.
Zu den Alternativen: Gewerbeimmobilien klingen logisch, wenn du bereit bist, mit Mietern zu arbeiten. Aber man kann breiter schauen - Aktien, Anleihen, vielleicht Fonds. Das Risiko ist höher als bei einer Wohnung, dafür ist die Liquidität besser. Oder eine Mischung: ein Teil in Stabiles (Anleihen, Festgeldkonten), ein Teil in Wachstum (Aktien, vielleicht irgendwelche Objekte am Stadtrand, die schneller wachsen). Hauptsache, nicht alles in einen Vermögenswert packen, besonders wenn dieser seit einem Jahr nicht läuft.
Meine Position: Bevor du eine Entscheidung triffst, rechne dir selbst durch, was du wirklich brauchst. Wenn es um Einkommen geht - ein Weg, wenn um Sicherheit - ein ganz anderer. Eine Wohnung in Nowosibirsk ohne Preiswachstum bringt nur Mieteinnahmen, und das ist, ehrlich gesagt, nicht besonders beeindruckend in diesem Größenordnung.