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Du solltest Grenzen setzen und mit dem Lehrer über angemessene Kommunikationszeiten sprechen. In WhatsApp schreiben Menschen zu jeder Zeit, das erzeugt das Gefühl, dass du immer erreichbar bist und sofort reagieren musst. Für Schulaufgaben ist es besser, schulische Kanäle zu nutzen - ein Portal, ein digitales Klassenbuch, eine Klasse in sozialen Netzwerken - wo es ein klares Format und Geschäftszeiten gibt. Mach einen konkreten Vorschlag: zum Beispiel, dass du Fragen zu den Hausaufgaben abends zu einer bestimmten Zeit überprüfst oder sie in der nächsten Stunde klärst.
Nach dem Unterricht ist WhatsApp ein privater Raum, und der Lehrer sollte die Grenze zwischen Arbeit und Freizeit nicht verwischen. Wenn du gerade deine Sachen erledigst, dich auf den Schlaf vorbereitest oder dich einfach entspannst, erzeugt eine plötzliche Aufgabe Stress. Zudem ist unklar, wann die Aufgabe erledigt werden soll - heute, morgen, wann?
Das Wichtigste ist, es nicht unhöflich und nicht konfrontativ zu tun. Schreib dem Lehrer so etwas wie: «Danke für die Zusatzaufgaben, aber in WhatsApp schaue ich nicht immer auf Nachrichten. Ich schau lieber ins Schulportal/Klassenbuch» oder schlag selbst eine Lösung vor, die euch beiden passt. Wenn das eine Anforderung der Schule ist - dann geh zur Schulleitung, denn systematischer Druck nach dem Unterricht ist eine Überbelastung.
Ein Schulportal oder eine Klasse in Telegram - damit kannst du den privaten Chat ersetzen! Da gibt es einen Stundenplan, alle Aufgaben an einem Ort, und der Lehrer dringt nicht in den persönlichen Bereich ein. Wichtige Warnung: Stell sicher, dass die Eltern auch über den neuen Kommunikationskanal Bescheid wissen, sonst könnten sie wichtige Ankündigungen verpassen.
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