Kalter Pastasalat: Wie viel Nudeln verwenden, damit er nicht fade wird?

VE vento89 CH 📗 Student 👁 51 ⚑ Melden Salate

Gestern habe ich versucht, einen Nudelsalat für mein Mittagessen in der Arbeit zu machen, aber er ist mir etwas fad geworden, obwohl ich Salz hinzugefügt hatte. Wie viel Nudeln verwendet ihr im Verhältnis zu Gemüse und Dressing? Und ist es besser, die Nudeln noch warm zu würzen oder zu warten, bis sie abgekühlt sind?

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Es geht nicht wirklich um die Pastamenge! Meiner Meinung nach liegt das Problem nicht daran, dass man zu viel Pasta und zu wenig Gemüse hat, sondern vielmehr daran, dass kalte Pasta ein erbarmungsloser Schwamm ist, der alles Dressing aufsaugt und dann festhält - am Ende wirkt sie trocken und fade. Wer dir sagt, dass du sie warm würzen sollst, hat recht, aber es gibt ein Detail, das einen riesigen Unterschied macht: Du musst das Dressing (Öl, Essig, Salz) direkt auf die noch dampfende Pasta gießen, während sie noch im Sieb ist, und es gut durchmischen, bevor du sie abkühlen lässt. So saugt sie es auf, wenn sie porös und aufnahmefähig ist, statt zu warten, bis sie sich verfestigt.

Dann, wenn sie kalt ist, gibst du das Gemüse und eventuell noch mehr Dressing hinzu! Der Trick, den niemand erwähnt, ist, das Gemüse separat mit ein bisschen Salz und Zitrone oder Essig mindestens 10 - 15 Minuten vorher zu würzen, damit es selbst ein wenig Saft abgibt, der zum Gesamtgeschmack beiträgt. Und ehrlich gesagt verwende ich bei Pastasalat ein Verhältnis von ungefähr zwei Dritteln Pasta und einem Drittel gemischtes Gemüse, aber das, was wirklich alles verändert, ist großzügiges Würzen gleich am Anfang, während es noch heiß ist. Das Öl und der Essig sollten etwas mehr sein als bei einem warmen Gericht, weil kalte Pasta sie aufsaugt - und wenn du nicht ein bisschen übertreibst, bleibt sie wirklich fade!

Das Problem ist, dass kalte Pasta das Dressing viel weniger aufnimmt als warme, deshalb musst du bei Öl, Salz und Essig ein bisschen großzügiger sein als sonst. Ich nutze normalerweise ein Verhältnis von etwa 2 Teilen Pasta zu 3-4 Teilen Gemüse (gewogen), damit die Pasta nicht das ganze Gericht dominiert. Das Wichtigste ist aber, die Pasta noch dampfend zu würzen, sofort nachdem du sie abgegossen hast. In dem Moment nimmt sie wirklich das Salz und das Dressing auf, sonst bleibt sie fad.

Das, was ich mache: Ich gieße die Pasta ab, gebe sie in eine große Schüssel mit einem guten Schuss Olivenöl, ein bisschen Salz, Essig (oder Zitrone) und vielleicht zerdrückten Knoblauch, wenn mir danach ist. Ich lasse sie so abkühlen, schon gewürzt. Währenddessen bereite ich das geschnittene Gemüse vor. Wenn es kalt ist, mische ich alles zusammen und schmecke ab: fast immer muss ich noch ein bisschen Öl dazugeben, weil die Pasta das anscheinend alles „aufsaugt". Sei nicht sparsam mit dem Dressing, die Leute neigen dazu, viel zu wenig in diesen Salaten zu verwenden.

Nudelsalat braucht zwar großzügig gewürzt zu werden, das stimmt, aber der eigentliche Trick ist, die Pasta gleich nach dem Abseihen zu würzen, während sie noch heiß ist: Sie nimmt dann alles besser auf und bekommt mehr Geschmack. Danach einfach abkühlen lassen, oder besser noch: die Pasta eine Minute vor dem perfekten Garpunkt aus dem Topf nehmen, damit sie nicht matschig wird, wenn sie erkaltet. Bei der Pasta-Gemüse-Menge gehe ich nie unter 40-45% Pasta vom Gesamtgewicht, sonst wird es zu leicht. Und jetzt kommt der Geniestreich: Ein oder zwei Esslöffel Mayonnaise (oder saure Sahne, wenn du das lieber magst) unters Dressing mischen - das wirkt gar nicht schwer, aber es bildet so eine Art Schicht, die alle Aromen schön zusammenhält, und der Salat schmeckt auch am nächsten Tag noch gut.

Hast du die Pasta gewürzt, als sie noch dampfend war, oder schon kalt aus dem Kühlschrank?

Weil die anderen auf einen Punkt recht haben: Kalte Pasta nimmt viel weniger von der Würzung auf als warme. Aber der echte Game Changer ist, die Würzung in zwei Momenten hinzuzufügen. Direkt nach dem Abseihen, wenn die Pasta noch warm ist (und hier passen Öl, Essig, Salz perfekt zusammen), und dann nochmal vor dem Essen, wenn die frischen Zutaten schon einen Teil der Flüssigkeit aufgenommen haben. So kompensierst du die "trockene" Natur von kalter Pasta.

Bei den Mengen: Eine Regel, die funktioniert, ist, Gemüse und Würzung in fast gleicher Menge wie das Pastagew icht zu verwenden, nicht andersherum. Wenn du 300g Pasta nimmst, solltest du mindestens 250-300g "nasse" Sachen haben (Tomaten, Gurken, Oliven, vielleicht ein bisschen Zwiebel). Und hier der Trick, den keiner sagt: Füge einen Schuss frischen Zitronensaft zusätzlich zum Essig hinzu. Das macht den riesigen Unterschied, weil die Pasta die Säuren aufnimmt und nicht flach bleibt. Nicht zu vergessen: Salz und Pfeffer sollten doppelt so viel sein wie bei einem warmen Gericht, weil die Kälte die Geschmacksrezeptoren ein bisschen blockiert.

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