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★ Beste Antwort

Grundsätzlich bleibt dein persönliches Geld sicher! Die Schulden deines Vaters werden nur mit dem bezahlt, was er als Erbschaft hinterlassen hat, nicht aus deiner Tasche - das ist das Prinzip der beschränkten Haftung bei der Erbschaft. Wenn du die Erbschaft allerdings ohne Einschränkungen angenommen hast, haftest du für die Schulden bis zur Höhe des Geerbten, aber wenn du die gesamte Erbschaft ausgeschlagen hättest, wärst du aus allem raus! Was du tun musst, ist einen Anwalt kontaktieren oder zum Grundbuchamt gehen, um formell festzulegen, wie Vermögen und Schulden aufgeteilt werden, denn keine Bank wird die Sache in der Schwebe lassen und es kann wichtige gesetzliche Fristen geben, die du nicht verpassen willst. Es ist zwar lästig, aber schieb das nicht auf die lange Bank!

Die vorherige Antwort stimmt, aber da ist ein wichtiges Detail: Du musst dich entscheiden, ob Du die Erbschaft annehmst oder ablehnst. Wenn Du sie annehmst, werden die Schulden vom Vermögen abgezogen, das Du erhältst (das Haus, Bankkonten, alles). Wenn Du die Erbschaft aber ablehnst, um dich nicht mit den Schulden herumschlagen zu müssen, dann bekommst Du auch nichts. In der Praxis nehmen die meisten Leute die Erbschaft an und lassen die Bank sich mit dem Vermögen des Verstorbenen abfinden - Dein Geld ist ohnehin geschützt.

Das Wichtigste, das hier niemand klar erwähnt, ist dass du eine Frist hast, um diese Entscheidung zu treffen. Normalerweise sind es ein paar Monate (kommt drauf an, wo du in Portugal wohnst), und in dieser Zeit kannst du die Bank um vollständige Informationen über die Schulden bitten, bevor du entscheidest, ob du das Erbe animmst oder ablehnst. Das ist keine Sache, die du sofort regeln musst.

Falls du das Erbe animmst, stimmt es wirklich, dass die Schulden aus dem bezahlt werden, was er hinterlassen hat - das Haus, Ersparnisse, alles das. Wenn der Gesamtwert der Schulden höher ist als das Vermögen (zum Beispiel 100.000 schulden und nur 50.000 in Vermögenswerten hinterlassen), dann verlierst du dein eigenes Geld nicht, das Erbe deckt einfach nicht alles ab und die Bank bleibt auf dem Rest sitzen. Aber wenn du das Erbe ablehnst, erbst du gar nichts, weder die Vermögenswerte noch die Schulden - alles bleibt zurück.

Die Falle ist die: bevor du bei der Bank irgendwas unterschreibst oder sowas wie seine Rechnungen bezahlst oder auf seinen Konten herumfummelst, mach deinen Anwalt Bescheid, weil einige Handlungen als stillschweigende Annahme des Erbes ausgelegt werden können. Besser, du hast das vorher geklärt, bevor du handelst.

Tatsächlich wirst du nicht automatisch für seine Schulden verantwortlich, nur weil du Erbe bist - die anderen Antworten haben das bereits gut erklärt. Aber hier ist ein praktisches Detail, das einen Unterschied machen kann: Bevor du die Erbschaft annehmst oder ablehnst, kannst du bei der Bank ein Inventar anfordern, um genau zu wissen, wie viel er schuldet, und dann machst du die Rechnung, ob es sich lohnt zu erben oder ob es besser ist, zu verzichten. Viele Leute nutzen diese Zeit nicht, um sich ordentlich zu informieren, und enden mit einer übereilten Entscheidung, also lohnt es sich, da nicht zu hetzen.

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