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Sind deine Orchideen vom Typ, der eher Schatten oder indirektes Licht mag? Das ist wichtig zusammen mit der Düngerfrage. Das Ding ist, dass Tomatendünger einen ganz anderen Nährstoffbedarf hat - Tomaten brauchen viel, Orchideen brauchen deutlich weniger. Wenn du das stark genug mit Wasser verdünnst, so etwa auf 1/4 oder 1/5 der empfohlenen Dosis, kannst du es gelegentlich verwenden, ohne zu schaden, aber ehrlich gesagt lohnt sich ein spezieller Orchideendünger mehr, der ausgewogen genau für das ausgelegt ist, was diese Pflanzen brauchen.
Welche Art von Tomatendünger verwendest du denn, chemisch oder organisch?
Technisch gesehen kannst du das, aber es ist nicht die beste Idee. Tomatendünger hat normalerweise viel Kalium und Phosphor, was Blüten und Früchte fördert - super für Tomaten, aber Orchideen brauchen das gar nicht. Außerdem haben viele Tomatendünger auch ziemlich viel Stickstoff, und Orchideen im Topf mögen deutlich weniger Stickstoff als die meisten anderen Pflanzen. Wenn du ihn verwendest, wirst du damit nur die Wurzeln verbrennen oder die Pflanze zu sehr zum Wuchern bringen (mehr Blätter, weniger Blüten).
Ideal ist ein spezieller Orchideendünger mit den richtigen Nährstoffanteilen. Aber wenn du gerade nur Tomatendünger zur Hand hast, kannst du ihn in einer deutlich niedrigeren Konzentration verwenden - so ein Viertel oder ein Fünftel von dem, was auf der Packung draufsteht - und nur ab und zu während der Wachstumsphase. Dann zerstörst du die Pflanze nicht, versorgst sie aber trotzdem noch etwas mit Nährstoffen. Danach investier dann in einen richtigen Orchideendünger.
Vermeid es, regelmäßig Tomatendünger bei Orchideen zu verwenden, da diese Pflanzen viel weniger Stickstoff und Phosphor brauchen als Tomaten - du wirst damit Wurzelbrand verursachen. Falls du trotzdem das verwenden möchtest, was du zu Hause hast, verdünn es viel stärker als auf der Packung empfohlen und nutze es nur ein- oder zweimal im Jahr, im Frühling, wenn die Pflanze wächst. Am besten besorgst du dir einen speziellen Orchideendünger - der ist günstig und macht wirklich einen großen Unterschied.
Technisch geht es, aber die Nährstoffkonzentration ist völlig anders als das, was deine Orchidee braucht. Das große Problem ist, dass Tomatendünger viel Stickstoff und Kalium hat, und Orchideen nehmen Nährstoffe sehr langsam auf - am Ende sammeln sich Salze in den Wurzeln an und verbrennen alles. Falls du es trotzdem verwendest, verdünne es viel stärker als vom Hersteller empfohlen, so etwa auf ein Viertel der Dosis.
Die beste Lösung ist, den Tomatendünger stark zu verdünnen oder einfach einen speziellen Orchideen-Dünger zu nehmen, der die richtige Nährstoffmischung hat. Ich habe das mit einer meiner Orchideen getestet, während ich mal keinen passenden Dünger hatte, und habe ihn viel stärker verdünnt als empfohlen - es hat funktioniert, aber die Pflanze war eine Zeit lang ziemlich schwach, darum würde ich nicht empfehlen, das regelmäßig zu machen.
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