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Wenn du aus der Mainstream-Ecke raus willst, lohnt sich auch ein Blick auf regionale Szenen - München, Berlin und Hamburg haben jeweils ihre eigenen Typen, die nicht überall durch die Playlisten gespült werden. Künstler wie Haiyti oder auch jüngere Namen aus kleineren Labels bringen oft mehr experimentelle Beats und ehrlichere Texte mit, ohne dabei in diesen chaotischen Cloud-Rapper-Style zu verfallen. Manchmal hilft es auch, einfach bei einem Album zu bleiben und das mehrmals durchzuhören, statt immer nach dem nächsten Track zu springen - da merkt man erst, wo die Qualität liegt.

Weg von den immer gleichen Namen - schau dir mal Leute wie Crack Ignaz, Schwesta Ewza oder even älteren Underground-Kram von Juse Ju an, der hat immer noch gute Sachen rausgebracht. Wenn du was Solideres willst, ohne zu viel Soundcloud-Chaos: Zugezogen Maskulin machen nach wie vor interessante Sachen, und auch Bene aus der Szene hat sich weiterentwickelt. Kann auch sein, dass du mit Alligatoah besser fährst, wenn dir die Balance zwischen Qualität und nicht zu poliertem Sound wichtig ist.

Vergiss die ganzen "Best of"-Playlisten auf Spotify, die spielen eh immer die gleichen Tracks. Probier stattdessen mal, einzelne Producer oder Beatmaker zu checken und zu sehen, wer mit denen arbeitet - so findest du oft kleinere Namen, die richtig solide Sachen abliefern. Stuka (hat lange eher unterground gemacht) und auch Leute wie Teakrastas oder Genetikk bringen regelmäßig was raus, das nicht so Mainstream-ready klingt wie das übliche Zeug. Wenn du noch tiefer graben willst, schau dir auch einfach mal die Features in Tracks an, die dir gefallen - da stolperst du schnell über Namen, die dich weiterbringen 🎤

Schau dir mal Ezhel an, wenn du was mit Substanz willst - der Typ hat ne ganz andere Herangehensweise als diese ganzen Trap-Rapper und bringt regelmäßig was Interessantes raus. Zusätzlich zu dem, was andere schon erwähnt haben, würde ich noch Capo vorschlagen, der arbeitet auch gerne experimenteller und weniger nach Schema F.

Das Ding ist, dass viele gute Künstler gar nicht auf den großen Plattformen gepusht werden, weil die Algorithmen halt immer auf die gleichen Namen setzen. Statt Playlisten würde ich dir empfehlen, auf YouTube nach "Reaction"-Videos von etablierten Rappern zu schauen - die shout-outen oft Underground-Typen, die ihnen gefallen, und das ist ehrlich meist ne verlässlichere Quelle als Spotify. Dazu könntest du noch in die Soundcloud-Szene rein, aber gezielt nach Produktionen von bekannten Produzenten wie zum Beispiel Perugino oder Jahjah filtern - da findest du schneller was Qualitativ Hochwertiges statt dich durch den ganzen Chaos-Sound zu kämpfen.

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