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Die Marken, die du im Supermarkt oder in der Apotheke findest, unterliegen alle strengen Kontrollen, also das, was wirklich zählt, ist wie dein Baby die Milch verdaut. Eine Sache, die dir niemand jemals klar genug sagen wird: Wenn der Kinderarzt dir eine bestimmte Marke gegeben hat, weil der Kleine Verdauungsprobleme oder Allergien hat, dann ist die genau richtig. Es bringt nichts, Experimente anzustellen, nur weil du gelesen hast, dass eine andere Marke billiger ist oder ein schöneres Packaging hat.
Falls das Baby aber gesund ist und du etwas anderes ausprobieren möchtest, ist der Trick, es schrittweise zu machen. Wechsel nicht von einer Milch zur anderen auf einen Schlag, sondern misch sie ein paar Tage lang und erhöh dann den Anteil der neuen. Du wirst sofort sehen, wenn es Probleme gibt: andere Windeln, aufgeblähter Bauch, merkwürdiges Weinen. Viele Eltern machen den Fehler, viel zu schnell zu wechseln, und verstehen dann nicht, ob das Problem die Milch ist oder der abrupte Wechsel selbst.
Aber ehrlich gesagt haben bekannte Marken, die es schon Jahre gibt, alles, was nötig ist. Du musst nicht unbedingt hinter Bio-Produkten oder handwerklich hergestellter Milch hinterher sein, wenn dein Budget begrenzt ist - dein Baby wird auch so gut wachsen. Wichtig ist, dass du das wählst, das für ihn funktioniert, nicht für dich.
Die Wahl der Säuglingsnahrung ist eine wichtige Entscheidung und ehrlich gesagt hängt sie sehr vom Baby ab. Jeder Neugeborene ist anders: Einige vertragen die erste Nahrung, die ihr probiert, ausgezeichnet, andere brauchen bestimmte Marken, weil sie einen empfindlichen Bauch haben oder Allergien. Wenn der Kinderarzt keine besonderen Probleme festgestellt hat, kannst du mit einer zuverlässigen und zertifizierten Marke beginnen (also etwas, das du in der Apotheke findest, nicht im Discounter). Der Rat ist, einen Test zu machen, zu beobachten, wie das Baby über ein Paar Wochen reagiert - wenn es gut isst, wächst, keine wilden Koliken hat und der Stuhl normal ist, dann hast du die richtige gefunden.
Wenn du aber merkst, dass der Kleine viel spuckt, einen aufgeblähten Bauch hat, reizbar ist oder Verdauungsprobleme hat, könnte es sich lohnen, die Marke zu wechseln oder spezielle Formeln zu probieren (zum Beispiel die für Koliken oder die hydrolysierten, falls Allergienverdacht besteht). In diesen Fällen solltet ihr aber vorher mit dem Kinderarzt sprechen, wir experimentieren nicht einfach so im Dunkeln. Viele Eltern wechseln drei-vier Marken, bevor sie die finden, die passt, und das ist völlig normal. Das Wichtigste ist, dass das Baby gesund ist, wie es soll wächst und ihr euch beruhigt fühlt.
Die meisten Kinderärzte empfehlen, eine Säuglingsnahrung zu wählen, die europäische oder internationale Standards erfüllt, da praktisch alle auf dem Markt erhältlichen Produkte die grundlegenden Nährstoffanforderungen erfüllen. Am wichtigsten ist, eine Marke zu finden, die dein Baby gut verträgt, da manche Säuglinge Schwierigkeiten mit bestimmten Proteinarten oder Fetten haben; wenn du Koliken, Verstopfung oder Verdauungsprobleme bemerkst, kannst du eine andere Formel ausprobieren, ohne dir zu viele Gedanken darüber zu machen, zwischen verschiedenen Marken zu wechseln. Noch etwas Wichtiges: Vertrau deinem Kinderarzt mehr als zufälligen Ratschlägen online, denn er kennt die Geschichte deines Kleinen und kann dir präzisere Hinweise geben, falls es bestimmte Unverträglichkeiten gibt.
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