Lass dich von all den Zahlen nicht verrückt machen - manche Metriken sind für Hobbyläufer wirklich nicht so entscheidend, wie die Uhr dir suggeriert. VO2 Max zum Beispiel ist ein netter Indikator für deine aerobe Fitness, aber die absolute Zahl ist weniger wichtig als der Trend. Wenn die Zahl über Wochen und Monate steigt, machst du was richtig; wenn sie stagniert, brauchst du vielleicht mal schnellere oder längere Einheiten. Training Effect ist eigentlich viel praktischer - das zeigt dir direkt, ob dein heutiger Lauf dir etwas gebracht hat oder eher lockeres Pacing war.
Worauf du wirklich achten solltest: deine Pace (Tempo), die Distanz und wie du dich danach fühlst. Das Training Load Balance (oder wie Garmin das bei dir heißt) verrät dir, ob du zu viel machst oder genug Erholung hast - das ist ehrlich wichtiger als irgendwelche VO2-Theorien. Und dann noch Herzfrequenz im Blick behalten; wenn dein Puls bei der gleichen Pace mit der Zeit sinkt, wirst du definitiv schneller und ausdauernder.
Aerobic vs. Anaerobic? Vergiss es für den Anfang. Das ist eher was für Leute, die nach Trainingszonen nach Plan laufen. Als Hobbyläufer brauchst du dir nur merken: langsam (lockerer Dauerlauf), mitteltempo (da merkst du, dass's anstrengend wird) und schnell (Intervalle). Wenn du die drei Intensitäten abwechselst und konsistent läufst, siehst du automatisch Fortschritt - und dann schaust du wieder auf die Daten.