Lohnt es sich 2026 noch, Sekretärin zu werden?

Ich weiß, dass das früher ein sehr verbreiteter Beruf war, und auch jetzt gibt es noch viele Stellenanzeigen. Aber überall werden Erfahrungen mit Datenbanken, CRM-Systemen und den Unternehmens-Konten in sozialen Netzwerken verlangt. Ist das immer noch eine aktuelle Arbeit oder verschwindet sie allmählich?

2 Antworten

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Der Beruf verschwindet definitiv nicht, hat sich aber stark weiterentwickelt. Früher war eine Sekretärin einfach eine Assistentin, heute ist es eher eine Administratorin mit technischen Fähigkeiten. Diese Anforderungen an Datenbanken und CRM sind genau deshalb entstanden, weil es Nachfrage gibt und Unternehmen nach Menschen suchen, die gleich mehrere Aufgaben bewältigen können. Wenn du schnell neue Tools lernen kannst, ist das zu schaffen.

Das Wichtigste ist zu verstehen, dass nicht die Rolle der Assistentin selbst veraltet, sondern ihre alte Version - wenn die Person einfach nur Meetings eintrug und Dokumente ausdruckte. Heute erwartet man von einer Sekretärin, dass sie Prozesse optimiert, Informationen verwaltet und ein Bindeglied zwischen Abteilungen ist. Das macht die Arbeit interessanter, erfordert aber nicht nur Organisationsfähigkeit, sondern auch technische Kompetenz.

Es macht Sinn zu lernen, wenn dich Organisationsarbeit reizt und dich nicht abschreckt, dass du ständig mit neuen Programmen umgehen musst. Aber nur auf einen abstrakten Sekretärinnen-Abschluss zu setzen - das ist riskant. Mach parallel Kurse in den Systemen, die in deiner Region aktuell sind, zeig Interesse an Automatisierung und entwickle deine Kommunikationsfähigkeiten. Dann findest du leichter einen Job.

Praktisch gesehen ja, es lohnt sich zu lernen, aber bereite dich darauf vor, dass die Arbeit völlig anders ist als früher. Früher brauchte eine Sekretärin Kenntnisse in Office-Programmen, jetzt musst du dich in Systemen auskennen und Geschäftsprozesse verwalten können. Die Hauptsache ist nicht einfach nur "schön am Schreibtisch zu sitzen", sondern ein Mensch zu sein, der alle Fäden der Organisation im Kopf behält und sich in neuen Tools nicht verliert. Die Nachfrage ist da, aber die Konkurrenz unter den Kandidaten ist gestiegen, also rettet dich ein einfaches Diplom nicht mehr.

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